GaLaBau NRW: Freisprechung für Gärtner-Nachwuchs

Insgesamt nahmen an den vergangenen Abschlussprüfungen 76 Auszubildende aus den Gartenbau-Kreisvereinigungen Herford-Bielefeld, Minden-Lübbecke, Lippe und Gütersloh erfolgreich teil.

76 junge Gärtnerinnen und Gärtner wurden jüngst in Herford freigesprochen. Das Bild zeigt die Absolventen, die ihre Urkunden persönlich entgegen nahmen, zusammen mit den Ehrengästen. Bild: Christian Weber.

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Über eine große Zahl neuer Fachkräfte kann sich die Gartenbaubranche in der Region freuen. Die neuen Fachkräfte erhielten kürzlich in Herford ihre Gesellenbriefe überreicht. Zudem wurden die Prüfungsbesten ausgezeichnet.

Mit 56 Absolventen war dabei der Garten- und Landschaftsbau (GaLaBau) im aktuellen Abschlussjahrgang erneut am stärksten vertreten - vor den Fachrichtungen Zierpflanzenbau (6), Gemüsebau (5), Baumschule (3), Friedhofsgärtnerei (2), Obst (2) und Staudengärtnerei (2). Die meisten der neuen Fachkräfte stammen aus Ausbildungsbetrieben der Kreisvereinigung Herford-Bielefeld, gefolgt von den Kreisvereinigungen Lippe, Gütersloh und Minden-Lübbecke.

Als jahrgangsbeste Landschaftsgärtner wurden Leonhard Krieft (SternGarten GmbH & Co. KG, Detmold), Erik Ressler (Michael Holzweiler Garten- und Landschaftsbau GmbH, Bielefeld) und Henning Grund (Rasche GmbH, Minden) genannt. Beste Absolventen in den übrigen Gartenbau-Fachrichtungen waren die Gemüsebau-Gärtnerinnen Anne Moch und Nana Amoah (beide Gärtnerei Ulenburg, Löhne) sowie die Staudengärtnerin Judith Bathe (Stauden Setter, Gütersloh).

Als jahrgangsbeste Landschaftsgärtner wurden Leonhard Krieft (SternGarten GmbH & Co. KG, Detmold), Erik Ressler (Michael Holzweiler Garten- und Landschaftsbau GmbH, Bielefeld) und Henning Grund (Rasche GmbH, Minden) genannt. Beste Absolventen in den übrigen Gartenbau-Fachrichtungen waren die Gemüsebau-Gärtnerinnen Anne Moch und Nana Amoah (beide Gärtnerei Ulenburg, Löhne) sowie die Staudengärtnerin Judith Bathe (Stauden Setter, Gütersloh).

Wie Eva Kähler-Theuerkauf, Präsidentin des Landesverbandes Gartenbau NRW, in ihrer Festansprache deutlich machte, werden in NRW mehr Gärtner ausgebildet als in jedem anderen Bundesland. Dabei erinnerte sie an ihre eigene Ausbildung: Ihr Google sei damals die Bertelsmann Enzyklopädie gewesen. Seither hat sich viel geändert. „Und das hört nicht auf.“ Die Produktionstechniken und Anforderungen an Gehölze, Zier und Nutzpflanzen werden weiterentwickelt und die Kunden vertrauen auf die Fachkenntnisse der Gärtner, die also immer wieder ein Update benötigen.

Laut Thilo Stahlberg vom Bezirksverband Ostwestfalen Lippe im Landesverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Nordrhein-Westfalen, sind die Chancen für die jungen Fachkräfte besser denn je. Er empfahl den jungen Gärtnerinnen und Gärtnern, die Chancen des vielfältigen beruflichen Bildungssystems weiter zu nutzen und im Ehrenamt selbst wieder dazu beizutragen, dass der künftige Nachwuchs fachgerecht ausgebildet wird. (GaLaBau)

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