GaLaBau-Forum in Südhessen: Kontaminierte Böden sorgen für Kostenexplosionen

Im Fokus des GaLaBau-Forums stehen die Themen "Grün in der Stadt" und "Umgang mit kontaminiertem Erdaushub" an der Hochschule Geisenheim University.

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Im Fokus des GaLaBau-Forums stehen die Themen „Grün in der Stadt“ und „Umgang mit kontaminiertem Erdaushub“ an der Hochschule Geisenheim University. Die Themen treffen den Nerv der Zeit: Mehr als 170 Landschaftsgärtner, -architekten und Bauherren nehmen an der Veranstaltung teil.

In seiner Begrüßung betont Johannes Ehlers, stellvertretender FGL-Regionalpräsident Südhessen, dass gerade die Verwertung mineralischer Bauabfälle zu Problemen im GaLaBau führt. Der Deponieraum für die Beseitigung und Verwertung von Erdaushub und Böden seien bundesweit zu knapp. Zu diesem Thema referiert auf dem Forum Prof. Dr. Frank Bär, Sachverständiger und Experte auf diesem Gebiet. Bär informiert im seinem Vortrag umfassend über Vorschriften und Verfahrensweisen mit dem kontaminierten Erdaushub. Angesprochen wird auch die Neuauflage des Positionspapiers „Recycling und Verwertung am Bau verbessern – teure Entsorgung vermeiden!“: Hier fordert der FGL den Ausbau von Deponie-Kapazitäten, vereinfachte Vorschriften bei der Analyse von Bodenproben und einen stärkeren Einsatz von Recycling-Baustoffen.

Das GaLaBau-Forum dient der Information, dem Gedankenaustausch und der Lösung von Problemen rund um die landschaftsgärtnerische Leistung. Dipl.-Ing. Peter Menke von der Stiftung „Die grüne Stadt“ und Dipl.-Ing. Stephan Heldmann, Leiter des Grünflächenamts Frankfurt, greifen in Ihren Vorträgen die Entwicklung und den praktischen Umgang mit urbanem Grün auf. Johannes Ehlers verweist hier auf die Kampagne der Landschaftsgärtner „Grün in die Stadt“ hin, die am 22. Juni in Erfurt mit einem Pop up-Park für mehr Investitionen in öffentliches Grün werben wird.

Neben den Fachvorträgen hatten die Teilnehmer die Gelegenheit, sich bei einer Fachmesse mit 22 Ausstellern über neue Produkte und Dienstleistungen zu informieren. Dabei reichte das Spektrum von Software-Unternehmen, über Arbeitsbekleidung bis zu Kleingeräten und Hubsteigern.

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