- Startseite
- Galabau: 234 erfolgreiche Fachschulabsol...
Galabau: 234 erfolgreiche Fachschulabsolventen in Essen
Als „Höhepunkt des gesellschaftlichen Lebens in unserer Branche“ bezeichnete Eva Kähler-Theuerkauf, Präsidentin des Landesverbandes Gartenbau NRW, die Urkundenübergabe an die jungen Meisterinnen und Meister, Agrarbetriebswirtinnen und Agrarbetriebswirte am Fachschulstandort Essen. Sie alle verkörperten sehr authentisch den Leitspruch der Gartenbaubranche, nämlich „der Zukunft gewachsen“ zu sein. 175 neue Meister und 59 neue Agrarbetriebswirte aus Essen seien jetzt innovative Garanten für die erfolgreiche Entwicklung des Gartenbaus, in dem sie einer gesicherten beruflichen Zukunft entgegensähen.
Zur Festveranstaltung am 8. Juli 2016 in der Konzertmuschel des GRUGA-Parks begrüßte Schulleiter Dr. Kerstjens rund 800 Gäste. Der erste Gruß galt den erfolgreichen Absolventinnen und Absolventen und den Verantwortlichen der Stadt Essen, die ihre gute Zusammenarbeit mit der Schule nicht zuletzt alljährlich mit der Bereitstellung des Veranstaltungsortes dokumentierten. Herzlich willkommen hieß er auch die vielen Ehrengäste aus Politik, Unternehmerverbänden und Gewerkschaft, Berufsverbänden und befreundeten Ehemaligen-Vereinigungen.
Die Festansprache des Nachmittages hielt Gärtnermeister Johannes Frizen, Präsident der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen. Er gratulierte den Absolventinnen und Absolventen im Namen der gesamten Landwirtschaftskammer. Frizen dankte allen Wegbegleitern der Qualifikanten aus Familie, Partnerschaft und Berufsstand. Er verwies auch auf die erfolgreiche Arbeit an der Fachschule Essen. Das Prinzip einer großen Fachschule für NRW habe sich bewährt. Allen Fachrichtungen des Gartenbaus und allen Bildungsgängen könne hier durch Fachklassen Rechenschaft getragen werden in Anbetracht immer differenzierterer Anforderungen der Betriebe.
Präsidentin Kähler-Theuerkauf, Präsident Frizen und der Vizepräsident des Verbandes Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau NRW, Thomas Banzhaf aus Essen, überreichte dann die begehrten Urkunden nach Fachrichtungen.
Dem schloss sich Helmut Dresbach, Vorsitzender des Vereins Landwirtschaftliche Fachbildung (VlF) NRW, mit der Vergabe eines Projektförderpreis auf Landesebene an. Dresbach zeichnete ein Projekt der Meisterschüler mit der Dauerthematik des Gartenbaus: „Pflanzen lernen“ aus.
Gerhard Salzmann, Vorstand des Vereins Ehemaliger Auweiler und Friesdorfer Fachschulabsolventen, überreichte anschließend den Projekt-Förderpreis seiner Organisation. Das Auswahlgremium entschied sich für eine Arbeit in der Fachrichtung Baumschule zum Thema Nachwuchswerbung. Ergebnis war nicht zuletzt ein professionell gelungener Werbefilm an die Adresse junger Ausbildungsplatz-Entscheider.
Aber nicht nur Zeugnisse und Urkunden spiegeln die Anstrengungen der Essener Fachschüler wider. Erwähnens- und ehrenwert ist auch manche Aktivität für die Klassengemeinschaft während des Schuljahres. Ob es darum ging, den Standpunkt einer Klasse zu vertreten, Exkursionen zu organisieren oder ganz einfach Lernhilfe zu geben, viele Aktive steuerten mit ihrer Sozialkompetenz zum Gesamterfolg bei. Der Förderverein der Essener Fachschule hat dieses Engagement ins Auge gefasst und belohnte es mit Förderpreisen. In insgesamt neun Klassen konnte das Auswahlkriterium erfüllt werden, nämlich dass sich die Klassengemeinschaft mit absoluter Mehrheit für eine Mitschülerin/einen Mitschüler entscheidet. Galabau-Vizepräsident Thomas Banzhaf verlieh die Preise und hob, auch mit Blick auf seine eigene Fachschulzeit, hervor, wie wichtig diese kollegiale Unterstützung für den Erfolg einer Klassengemeinschaft und vieler Einzelerfolge ist.
Das „letzte Wort“ haben in Essen traditionell die Schulsprecher. 2016 waren dies Johanna Meisner, Meisterin und Agrarbetriebswirtin in der Baumschule sowie Thomas Schütte, Meister und Agrarbetriebswirt im Garten- und Landschaftsbau. Beide freuten sich darüber, dass der Lernstress, insbesondere in der Prüfungszeit, jetzt vorbei sei. Sie dankten allen einzelnen Beteiligten in der Fachschule, ihren Familien und der Ehemaligenvereinigung Essens, die manche Aktivität ermöglicht habe.

Kommentare (0)
Bisher sind keine Kommentare zu diesem Artikel erstellt worden.