G-7-Gipfel: Die richtigen Impulse für einen nachhaltigen Konsum

Wenn sich dieses Wochenende die Regierungschefs der sieben größten Industrienationen zum Gipfel treffen, wird dort auch die Vermüllung der Ozeane auf der Agenda stehen.

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Wenn sich dieses Wochenende die Regierungschefs der sieben größten Industrienationen zum Gipfel treffen, wird dort auch die Vermüllung der Ozeane auf der Agenda stehen. Es ist richtig dieses Problem, das über kurz oder lang zur Zerstörung dieser Ökosysteme führen kann, zur Chefsache zu machen. Die Bundeskanzlerin sollte deshalb ihre Präsidentschaft nutzen, ihre Kollegen vom (deutschen) Modell der Produktverantwortung und der Kreislaufwirtschaft, die hierzulande nicht nur eine Entkopplung des Wirtschaftswachstums vom Ressourcenverbrauch verwirklichen, sondern auch für eine nahezu vollständige Abfallverwertung sorgen, zu überzeugen.

Dank eines vorausschauenden Ressourceneinsatzes von Handel und Industrie sowie einer funktionierenden Infrastruktur landen in Deutschland nahezu keine Abfälle in der Umwelt! Dennoch: auch Deutschland kann besser werden! Deshalb setzt sich der Handel für ein ambitioniertes Wertstoffgesetz, das Kreisläufe schließt und Ressourcen schont. Symbolpolitik aber, wie Verbote oder „Strafzahlungen“ auf Plastiktüten, haben diesen Effekt nicht! Auch das Ziel, nachhaltigen Konsum weltweit zu verwirklichen, ist mit ordnungspolitischen Eingriffen unvereinbar! Vielmehr muss vom Gipfel in Elmau ein Signal der Freiheit ausgehen. Einer Freiheit, die Konsum guten Gewissens und ohne staatlichen Dirigismus erlaubt, aber auch einer Freiheit zur individuellen Verantwortung für ein umweltbewusstes Verhalten. 

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