FresQ: Meldet Insolvenz an

Das Gericht in Den Haag hat jetzt das Insolvenzverfahren über das Vermögen der in Liquidation befindlichen Produktionsgenossenschaft FresQ eröffnet.

FresQ im Insolvenzverfahren.

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In Insolvenzverfahren über das Vermögen der in Liquidation befindlichen Produktionsgenossenschaft FresQ wurde jetzt Henri Bentfort van Valkenburg zum Insolvenzverwalter bestellt. Zuvor hatte es längere Auseinandersetzungen gegeben, ob es möglich sei, die Genossenschaft in die Insolvenz zu führen. Jetzt hat der Vorstand selbst die Insolvenz beantragt. Zuvor hatten die Gerichte entschieden, dass ein Insolvenzantrag möglich ist, nachdem im Dezember 2016 das Gericht in Den Haag einen entsprechenden Antrag auf Eröffnung des Verfahrens abgelehnt hatte.

FresQ soll Subventionen in Millionenhöhe zurückzahlen. Die Rückzahlung der Subventionen hängt wie ein Damoklesschwert über den ehemaligen Mitgliedern der Genossenschaft. Wie es weiter geht, ist nicht klar. „Der Vorstand von FresQ hat jetzt den Konkurs beantragt, weil es keine definitive Antwort über den Status von FresQ gibt“, sagt Henri Bentfort van Valkenburg. „Das Geld wird durch den niederländischen Staat von FresQ zurückgefordert werden. Welche weiteren Auswirkungen das hat, muss noch geklärt werden“, so der Insolvenzverwalter. 

FresQ ist aufgefordert, zu Unrecht erhaltener EU-Gelder (ab 2009) zurückzuzahlen. Der Anspruch des Staates gegenüber FresQ liegt Berichten zufolge bei rund 50 Mio. Euro. (Quelle: agf.nl)

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