FloraHolland: Unterzeichnet Plastic Pact NL

Am 21. Februar unterzeichneten Royal FloraHolland und mehr als 70 weiteren führenden Unternehmen und Organisationen in den Niederlanden den neuen Plastic Pact NL.

Der Einmalgebrauch von Kunststoffverpackungen soll bis 2025 so weit wie möglich reduziert werden. Bild: GABOT.

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Hauptziel des Plastic Pact NL ist es, den Einmalgebrauch von Kunststoffverpackungen bis 2025 so weit wie möglich zu reduzieren. Royal FloraHolland trägt dazu bei, indem es die Nachhaltigkeit von Transportverpackungen durch weniger Materialeinsatz, mehr Recycling, mehr Wiederverwendung und, wenn möglich, biobasierte Kunststoffverpackungen erhöht.

Der Plastic Pact NL ist eine Initiative des Ministeriums für Infrastruktur und Umwelt zusammen mit kunststoffproduzierenden und -verarbeitenden Unternehmen und sozialen Organisationen, um den Umweltdruck von Kunststoffen zu verringern und das Recycling zu fördern. Die Unterzeichner des Paktes verpflichten sich durch ihre Zusammenarbeit und innerhalb ihrer eigenen Ketten zu einer verantwortungsvollen und vereinfachten Kunststoffkette, indem sie so viele wiederverwendbare und ausschließlich recycelbare Kunststoffprodukte und -verpackungen wie möglich auf den Markt bringen. Darüber hinaus werden die Unterzeichner nicht mehr Kunststoff als nötig verwenden, mehr Kunststoff recyceln und recycelte und biobasierte Kunststoffe in neuen Produkten und Verpackungen wiederverwenden.

Weniger Kunststoff und mehr Wiederverwendung

Yme Pasma, COO von Royal FloraHolland, erklärt, warum die Unterzeichnung des Plastic Pact NL für den Sektor wichtig ist: "Zusammen mit dem Sektor sind wir als Royal FloraHolland in Sachen Nachhaltigkeit aktiv. Deshalb gehen wir jetzt den nächsten Schritt in Richtung weniger Materialeinsatz, mehr Recycling und Förderung der Mehrfachverwendung von Transportverpackungen entlang der gesamten Logistikkette. Durch die Kombination von Nachhaltigkeit, hoher Qualität und Rentabilität.

Im Rahmen der gemeinsamen Beschleunigerinitiative für Nachhaltigkeit werden wir in enger Zusammenarbeit mit der Dutch Flower Group, FleuraMetz, Waterdrinker und Royal Lemkes prüfen, wie innerhalb der Blumenkette konkrete Unterstützung für das Ziel des Paktes, den Einsatz von Einweg-Kunststoffen zu reduzieren, geleistet werden kann.

Kunststoffreduktion messbar machen

In den letzten 50 Jahren hat sich der Einsatz von Kunststoffen weltweit verzwanzigfacht. Im Blumenzuchtsektor tragen Kunststoffe unter anderem zum effizienten Transport und Schutz von Blumen und Pflanzen bei. Der Einsatz von Kunststoffen bringt auch Nachteile mit sich. Die Produktion belastet die Umwelt und wird von CO2-Emissionen begleitet. Durch unzureichendes Recycling gehen wertvolle Rohstoffe verloren.

Pasma: "Wir sind bereits sehr gut bei recycelbaren und wiederverwendbaren Kunststoffverpackungen. Fast 86% unserer Blumen werden in Mehrwegverpackungen transportiert. Wir sind überzeugt, dass wir gemeinsam mit Züchtern, Käufern und deren Kunden ähnliche Maßnahmen bei Pflanzentrays ergreifen können. Der Plastic Pact NL fördert diese Zusammenarbeit und wird wirklich zeigen, ob sich alle an ihre Vereinbarungen halten. Die erste Phase des Plastic Pact NL beginnt im kommenden Mai. (RFH)

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