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FloraHolland: Rückgang im November
Der Monat November 2013 hatte einen Versteigerungstag weniger als im Vergleichsmonat des Vorjahres. Das war einer der Gründe dafür, dass der Umsatz bei den Schnittblumen einen erheblichen Rückgang verzeichnete.
Bei dieser Produktgruppe macht der Verkauf über die Uhr weitaus den größten Anteil aus. Auch das Wetter verhielt sich unauffällig. Die Gartenpflanzensaison geht dem Ende entgegen, was sich vor allem an einem rückläufigen Angebot zeigte. Ferner sehen wir bei allen Gruppen den Aufmarsch der typischen Saisonprodukte. Insbesondere bei den Zimmerpflanzen waren diese sehr präsent. Der Gesamtumsatz verzeichnete einen Rückgang von 3,3%, bei einem um 5,4% geringeren Volumen als 2012. Der Durchschnittspreis lag bei 0,383 Euro, was einer Steigerung um knapp einen Cent entspricht.
Schnittblumenabsatz deutlich im Minus
Bei vielen Schnittblumen rutschte der Umsatz im November in die roten Zahlen ab. Die Rosen mussten mit 8,5% in der Top 10 am meisten zurückstecken. Im Vergleich zum Vorjahresmonat wurden gut 6% weniger Stiele angeliefert, bei einem Durchschnittspreis von 0,181 Euro; ein Anstieg um einen halben Cent. Auch Tulpen blieben mit fast 7% weniger Umsatz drastisch hinter den Vorjahreszahlen zurück. Das war ganz und gar dem kleinen Volumen (-7,5%) geschuldet. Die Schnittblumen erzielten im November 5,5% weniger Umsatz bei ebenfalls 5,5% weniger Volumen. Der Durchschnittspreis pendelte sich dadurch bei 0,239 Euro ein.
Zimmerpflanzen erzielen Preisgewinn
Auch bei Phalaenopsis war im November ein kleineres Angebot (-2,2%) als im Vorjahresmonat. Der Durchschnittspreis fiel zwar höher aus, aber die 4-Euro-Grenze wurde knapp verfehlt. Bei den Saisonprodukten verzeichnete die Topfamaryllis eine positive Umsatzentwicklung, insbesondere wegen eines 2 Cent höheren Durchschnittspreises. Topfhyazinthen und insbesondere Poinsettien konnten mit dem Vorjahresangebot nicht mithalten. Die Preise waren dagegen ungefähr mit denen des Vorjahres vergleichbar. Weihnachtskakteen erzielten allerdings bessere Preise, bei einem erheblich kleineren Angebot. Topfanthurien und Bromelien verzeichneten einen Umsatzrückgang. Topfanthurien stiegen zwar umsatzmäßig an, mussten aber einen Preisrückgang hinnehmen, während sich bei den Bromelien gerade die umgekehrte Entwicklung zeigte. Alpenveilchen waren sehr gefragt. Bei gut 5% weniger Töpfen erhöhte sich der Durchschnittspreis um circa 5 Cent. Die Zimmerpflanzen erzielten einen halben Prozent weniger Umsatz bei einem Rückgang von 3,2 % bei den Stückzahlen im Vergleich zu November 2012. Der Durchschnittspreis von 1,626 Euro bedeutete eine Steigerung von 4,5 Cent.
Gartenpflanzenangebot geht stark zurück
Das Interesse an dieser Gruppe ist im Monat November weniger stark. Die Christrose ist ein typisches Saisonprodukt. Die 1,4 Mio. Pflanzen (+5,4%) brachten fast 6 Cent weniger ein als im Jahr 2012. Ferner stand vor allem das Angebot (erheblich) unter Druck. Im Allgemeinen führte dies zu einer positiven Preisbildung im Vergleich zum Vorjahr. Die Gartenpflanzen brachten insgesamt 1% weniger ein, bei einem Rückgang in den Stückzahlen von gut 8%. Daraus ergab sich ein Durchschnittspreis von 1,132 Euro, der damit 8,3 Cent höher war als im November 2012. (FloraHolland)

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