FloraHolland: Guter Umsatz im Sommerloch

Im Zeitraum vom 17. Juli bis 11. August 2017 realisierte Royal FloraHolland einem Umsatz von 247 Mio. Euro. Dies ist der niedrigste Perioden-Umsatz in diesem Jahr.

Der Exportwert wächst im Juli um 1,4%. Bild: GABOT.

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Im Sommer kaufen die Verbraucher weniger Blumen. Das wirkte sich auch auf den Umsatz von Royal FloraHolland aus. Die Anlieferung von Blumen und Pflanzen im Zeitraum 17. Juli bis 11. August lag um 1% höher als im Vorjahr. Der durchschnittliche Preis lag ebenfalls etwas höher, so dass der Umsatz von insgesamt 247 Mio. Euro um 2% über dem Vorjahreswert lag. Kumulativ beträgt das Umsatzwachstum etwas mehr als 1%.

Exportwert wächst um 1,4%

Die Exportzahlen von floridata zeigen für Juli ein Wachstum von 1,4%. Im Juli 2017 lag das Umsatzwachstum von Royal FloraHolland bei 1,3%. Im Schnitt stiegen Blumenexporte im Juli um 5% mehr als der Verkaufswert von Schnittblumen bei Royal FloraHolland. Bei Pflanzen wuchs der Umsatz von Royal FloraHolland stärker als der Exportwert.

Exporte in osteuropäische Länder in Osteuropa stiegen stark an. Russland, Polen und die Tschechische Republik sind Länder mit einem starken Exportwachstum, teils mit einer Zunahme von 35% oder mehr. Die Exporte in das Vereinigte Königreich sinken mit -15% erneut deutlich; die Ausfuhren ins Top-Exportland Deutschland erhöhten sich nur leicht.

Schnittblumenumsatz um 1,7% gestiegen

Die Anlieferung von Schnittblumen stieg in der Periode um 1,3% und der Durchschnittspreis erhöhte sich um 0,4%. Am bemerkenswertesten waren der Preisrückgang bei Spray-Chrysanthemen (-25%) und die Erhöhung des Preises von Eustoma (+33%).

Umsatz von Zimmerpflanzen erhöht sich um 1,8%

Die Warenmenge im Topfpflanzensegment blieb nahezu unverändert. Der Grund für den Umsatzanstieg beruhte auf einem höheren Durchschnittspreis. Zantedeschia fiel im Preis um 10%. Topfrosen stiegen im Preis um 18%, wobei die Preissteigerung durch einen Rückgang der Warenmenge um ebenfalls 18% hervorgerufen wurde.

Gartenpflanzen legen beim Umsatz um 6% zu

Im Segment Gartenpflanzen resultierte die Umsatzsteigerung auf einem doppelt positiven Wert: 3% mehr Ware wurde zu einem 3% höheren Preis vermarktet. Zwei Produkte ragten dabei heraus: Hebe fiel im Preis um 8% und Platycodon stieg im Preis um 12%.

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