Fiskars: So kommt der Garten gut durch den Herbst

Die letzten, warmen Sommertage sind vorbei. Jetzt ist es an der Zeit, noch einmal die Ärmel hochzukrempeln und im Garten anzupacken.

Um Abnutzung und Rost keine Chance zu geben, sollten Harke und Schaufeln richtig eingelagert werden. Bild: Fiskars.

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Nicht nur die Gartenstühle, die Wäschespinne und der Kugelgrill müssen im Schuppen vor Wind und Wetter geschützt sein. Auch im Garten stehen einige Vorbereitungen für die kalte Jahreszeit auf dem Programm. Sie legen den Grundstein für die kommende Gartensaison. Deswegen heißt es jetzt: anpacken, saubermachen, vorbereiten.

Den Rasen noch mal ordentlich kürzen

Zunächst gilt es die letzten Spuren des Sommers zu beseitigen. Blätter und Moose haben den Rasen und die Terrasse für sich erobert. Das herunter gefallene Laub wird mit Rechen und Besen gebändigt, damit es dem Gras nicht weiter Licht und Luft raubt. In den Plattenfugen tummeln sich Moos und Unkraut, denen jetzt der Kampf angesagt wird. Auch der Rasen muss ein letztes Mal getrimmt werden. Das sollte unbedingt vor dem ersten Frost passieren. Wichtig beim letzten Mähen ist die richtige Höhe. Die Faustregel: Rund einen halben Zentimeter kürzer als üblich oder rund vier Zentimeter. Denn wenn die Grashalme im Winter zu lang sind, drückt der Schnee sie platt. Das sieht nicht nur schlecht aus, sondern bietet eine ideale Grundlage für Pilze und Krankheiten.

Mit Frühblühern Vorfreude pflanzen

Als nächstes geht es ab ins Beet. Die Böden sollten vor dem ersten Frost noch einmal mit einer Grabgabel aufgelockert werden. Auch die Frühjahrsplanung sollte nicht zu kurz kommen. Denn Herbstzeit ist Pflanzzeit. Nach dem Auflockern des Bodens können bereits die Zwiebeln für den nächsten Frühling gesetzt werden. Zum Beispiel Tulpen, Narzissen, Schneeglöckchen oder auch bestimmte Heckenarten. Neben den Blumen von morgen zählen aber auch die Kräuter von heute. Wer sie bei sich stehen hat, muss jetzt Kräuter ernten, trocknen und einlagern. Anschließend werden die Büsche von Staudenkräutern wie Minze und Oregano zurückgeschnitten. Verholzende Kräuter wie Salbei oder Lavendel bleiben stehen, weil die vertrockneten Blätter ihr Winterschutz sind.

Erster Schnitt für Bäume schon im Herbst

Ab Oktober beginnt die Saison des leichten Baumrückschnittes und des Hecke-Stutzens. Schwache und kranke Triebe müssen vor dem Wintereinbruch entfernt werden. Gleiches gilt für verwurzelte oder sich überschneidende Äste. Das Auslichten verjüngt das Gehölz und unterstützt das Wachstum im kommenden Jahr. Der radikale Baumschnitt ist jedoch erst eine Aufgabe für das Frühjahr. Wer den in den Herbst vorverlegt, riskiert, dass Frost das Holz schädigt. Neben dem richtigen Schnittzeitpunkt, ist das passende Werkzeug entscheidend. Für dünne Zweige reicht die klassische Gartenschere aus. Für dickere Zweige wird eine Astschere benötigt. Die Schnittstellen müssen im Anschluss richtig versorgt werden. Zerfranste Schnitte ermöglichen den Eintritt von Schadenserregern und das Holz kann faulen. Sie lassen sich durch scharfes Werkzeug vermeiden.

Pflanzen vor der Kälte retten und Material einmotten

Viele Pflanzen sind echte Frostbeulen und wollen im Winter ins Warme. Stauden werden in Gartenvlies oder Jutesäcke eingepackt, Topf- und Kübelpflanzen ins Haus geholt. Auch die Gartengeräte haben sich eine Winterpause verdient. Um Abnutzung und Rost keine Chance zu geben, sollten Harke und Schaufeln richtig eingelagert werden. Ein Wetzstein und Pflegeöl halten Klingen von Gartenschere und Axt scharf – und machen sie fit zum Feuerholz hacken und die ersten Schnitte im nächsten Frühling/Jahr. (Fiskars)

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