FDF: Bundeskongress 2013 in Gelsenkirchen

FDF-Präsident Helmuth Prinz hat die Mitgliederversammlung des Fachverband Deutscher Floristen geschlossen. Damit endete der diesjährige FDF-Bundeskongress in Gelsenkichen.

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FDF-Präsident Helmuth Prinz hat die Mitgliederversammlung des Fachverband Deutscher Floristen geschlossen. Damit endete der diesjährige FDF-Bundeskongress in Gelsenkichen. Den Vortrag ihres Kassenberichts verband Kassenprüferin Sonja Schäfer aus Baden-Württemberg mit einem Lob für die tadellose Buchführung des FDF e.V. Bundesverbands. Die Delegierten entlasteten daraufhin Vorstand und Geschäftsführung einstimmig. Im Fokus der Versammlung standen außerdem die FDF-Ausbildungsoffensive, der Aktivitätenbericht der Geschäftsführung, die Berichte aus den FDF-Fachausschüssen und Wahlen zu deren Besetzung sowie die Verabschiedung des Etats 2013/2014.

Der Mitgliederversammlung waren die Sitzung des Präsidiums des Fachverband Deutscher Floristen e.V.-Bundesverband- und die Versammlung der Gesellschafter der FDF GmbH vorausgegangen. In den Gremien wurden wichtige berufsständische Themen diskutiert und strategische Entscheidungen für die Zukunft getroffen.

FDF-Präsidiumssitzung in Gelsenkirchen
In der Präsidiumssitzung bestätigte Fleurop-Vorstandsmitglied Stefan Gegg die große Bedeutung der Zusammenarbeit von FDF und Fleurop für die Branche. Die Vorbereitungen für die gemeinsame Austragung der Deutschen Meisterschaft der Floristen/DMF 2014 sind bereits gestartet. Der nationale Floristenwettstreit bietet der Branche das aufmerksamkeitsstarke öffentliche Forum für deutsche Spitzenfloristik im kommenden Jahr in Berlin. Darüber hinaus haben FDF und Fleurop die Verpflichtung, so Gegg, an der Wertsteigerung unserer Produkte in der Gesellschaft zu arbeiten. Das funktioniert über florale Gestaltungskompetenz und die Aufwertung der Blume als ein Kulturgut, vor allen Dingen aber auch durch die Produktkompetenz des Fachhandels. „Wir müssen wissen, woher unsere Blumen kommen, wann sie geschnitten sind, welche Pflege sie benötigen und welche spezifischen Charakteristika sie haben“, sagte Gegg vor dem FDF-Präsidium. FDF-Präsident Helmuth Prinz kündigte an, in diesem Feld eng mit der Fleurop zusammen zu arbeiten.

Der Jungfloristenwettbewerb um die Eurofleurs 2013 in Kroatien war ein großer Erfolg. Er erfreute sich eines sensationellen Medieninteresses, berichtete Toine Zwitserlood von der europäischen Floristenorganisation florint. Er informierte das FDF-Präsidium über die verschiedenen Programme, die florint für die Durchführung internationaler Wettbewerbe und zur Qualifikation von internationalen Juroren aufgelegt hat. Der FDF hat daran intensiv mitgearbeitet. Nun wollen florint und der FDF dieses Qualifikationsverfahren zur Kompetenzstärkung von Juroren auf Ausbildungs- und Wettbewerbsebene in Deutschland umsetzen.

ZVG-Generalsekretär Dr. Siegfried Scholz überbrachte die Grüße des Zentralverbands an den FDF. Er informierte über die Aktivitäten des ZVG, insbesondere über den bedeutsamen Zukunftskongress Gartenbau. Im Rahmen dieses Kongresses wurde eine Zukunftsstrategie für die grüne Branche entwickelt, die langfristig Orientierungs- und Entscheidungshilfen für die zukunftsorientierte Weiterentwicklung des Gartenbaus in Deutschland bietet.

FDF-Begrüßungsabend im FloristPark International mit Überraschungsprogramm
Zum Begrüßungsabend des Fachverband Deutscher Floristen hatte der FDF-Landesverband NRW die Delegierten gestern Abend in den FloristPark eingeladen. Vor dem geselligen Teil erwartete die Gäste ein Überraschungsprogramm. Die Gäste gingen auf Tour de Ruhr. Der FDF NRW hatte eine Bustour durch das Ruhrgebiet organisiert, die an verschiedenen “Ruhr-Pott“ Spots, darunter auch das Weltkulturerbe Zeche Zollverein, Station machte. Die Tour endete nach zwei Stunden wieder im FloristPark, wo auf die Gäste ein Sektempfang und das “Ruhrpott-Dinner” wartete. DJ Madstop aus Gelsenkirchen spielte zünftig in der Tenne auf. Absolutes Highlight des Abends war Karikaturist Wladimir, der die Gäste mit schnellen Strichen zeichnete. (FDF)

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