Erlangen: Zuschlag für Landesgartenschau 2024

Erlangen erhält den Zuschlag für die Landesgartenschau 2024. Die bayerische Staatsministerin für Umwelt und Verbraucherschutz, Ulrike Scharf, überbrachte Oberbürgermeister Florian Janik die frohe Botschaft am Samstag bei einem Besichtigungstermin auf dem geplanten Gartenschaugelände in Erlangen.

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Erlangen erhält den Zuschlag für die Landesgartenschau 2024. Die bayerische Staatsministerin für Umwelt und Verbraucherschutz, Ulrike Scharf, überbrachte Oberbürgermeister Florian Janik die frohe Botschaft am Samstag bei einem Besichtigungstermin auf dem geplanten Gartenschaugelände in Erlangen.

Oberbürgermeister Florian zeigte sich über die Zusage erfreut: „Unser Konzept hat damit überzeugt, dass es wichtige und nachhaltige Impulse für die Stadtentwicklung liefert und zugleich auch große Strahlkraft über Erlangen hinaus entfalten wird.“ Umweltbürgermeisterin Susanne Lender-Cassens erklärte: „Wir sehen die Landesgartenschau als Möglichkeit, um die vielen Nutzungen des Regnitzgrundes neu zu ordnen und um gemeinsam mit den Umweltverbänden ein nachhaltiges Modell für das Regnitztal zu entwickeln, das weit über die eigentliche Ausstellungzeit hinaus fortwirkt.“ Josef Weber, städtischer Referent für Bauen und Planen, sagte, dass die Zusage Rückenwind für die Planungen in „einem Schlüsselbereich der zukünftigen städtebaulichen Entwicklung Erlangens“ gebe.

Die Hugenottenstadt erhielt den Zuschlag mit einem Konzept, das als Schaugelände die Wöhrmühlinsel und den Großparkplatz vorsieht. Die Gartenschau soll dabei helfen, neue Impulse für die Alt- und Innenstadt zu setzen, innenstadtnahe Räume für Erholung und Freizeit zu gestalten und den Regnitzgrund zu einem grünen Bindeglied zwischen Innenstadt und Stadtwesten zu entwickeln. Bislang nicht zugängliche Flächen wie die Südspitze der Wöhrmühlinsel und das ehemalige Campingplatzgelände sollen als neue Räume für Erholung, Freizeit und Kultur in fußläufiger Entfernung zur Innenstadt erschlossen werden. Der Bereich der Wöhrmühlinsel soll die Vielfalt der Auenlandschaft unter dem Aspekt der Umweltgerechtigkeit präsentieren. Auf dem heutigen Großparkplatzgelände sind während der Schau Themengärten, ein „Urban Gardening“-Projekt und eine Blumenhalle geplant. Als Ersatz für die Parkplätze sind begrünte Parkhäuser vorgesehen. In die weiteren Planungen soll die Bevölkerung intensiv einbezogen werden. „Neue Ideen sind stets willkommen“, sagte Oberbürgermeister Florian Janik.

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