Erfurt: Gartenbaumuseum wiedereröffnet

In Erfurt ist das Gartenbaumuseum nach mehrjähriger Umbauphase wiedereröffnet worden.

Präsident des Landesverbandes Gartenbau Thüringen Ulrich Haage bei der Wiedereröffnung des Gartenbaumuseums in Erfurt. Bild: DGM/ Paul-Philipp Braun.

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Unter Anwesenheit von Thüringens Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee, Erfurts Oberbürgermeister Andreas Bausewein sowie Kathrin Weiß, Vorstand des Gartenbaumuseums, stellte Ulrich Haage, Präsident des Landesverbandes Gartenbau Thüringen die große Bedeutung des Museums heraus. „Wenn wir nicht wissen, wo wir herkommen, haben wir einen schlechten Stand,“ sagte Haage in seiner Ansprache. Im Museum werde die Wiege des Gartenbaus gezeigt. Die Ursprünge des Erfurter und Thüringer Gartenbaus stünden dabei stellvertretend für die Entwicklung der gesamten Branche in Deutschland und Europa.

Gleichzeitig werden spielerisch die Zusammenhänge im Gartenbau dargestellt – von der Züchtung bis zum Verkaufsregal. Gerade der Wissensvermittlung komme eine wachsende Bedeutung zu, da sich die Menschen immer schlechter vorstellen könnten, wo gartenbauliche Produkte herkommen, so Haage weiter. Das betreffe Obst und Gemüse, aber auch Zierpflanzen.

Das Gartenbaumuseum ist einzigartig in Deutschland und wurde 1961 zur Internationalen Gartenbauausstellung – iga 61 – gegründet. Seit 1995 ist die „Stiftung Deutsches Gartenbaumuseum Erfurt“ Träger des Museums. Dahinter stehen neben dem Zentralverband Gartenbau e. V. (ZVG) der Freistaat Thüringen und die Stadt Erfurt. (ZVG)

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