ELCA: Setzt sich für mehr Urbanes Grün ein

Bei der Anfang November vom Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschuss (EWSA) und dem Ausschuss der Regionen (AdR) gemeinsam in Brüssel veranstalteten EU-Konferenz zum Thema "Grüne Infrastruktur "Einbindung der Regionen und Städte sowie der Zivilgesellschaft" unterstützte die EWSA die Ansicht der ELCA, dass Urbanes Grün einen wesentlichen Beitrag für eine erfolgreiche Umsetzung der neuen Strategie der EU-Kommission "Grüne Infrastruktur "Aufwertung des europäischen Naturkapitals" leisten kann.

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Bei der Anfang November vom Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschuss (EWSA) und dem Ausschuss der Regionen (AdR) gemeinsam in Brüssel veranstalteten EU-Konferenz zum Thema "Grüne Infrastruktur "Einbindung der Regionen und Städte sowie der Zivilgesellschaft" unterstützte die EWSA die Ansicht der ELCA, dass Urbanes Grün einen wesentlichen Beitrag für eine erfolgreiche Umsetzung der neuen Strategie der EU-Kommission "Grüne Infrastruktur "Aufwertung des europäischen Naturkapitals" leisten kann."Angesichts der zukünftigen Herausforderungen in der nachhaltigen Stadtentwicklung wird das Thema Grüne Infrastruktur und damit die professionelle Durchführung von Grünbau-maßnahmen und deren fachkompetente Pflege immer wichtiger", führte der Geschäftsführer der europäischen Landschaftsgärtner, Hermann Kurth in seinem Vortrag aus. Er begrüßte, dass die EWSA Grüne Infrastruktur Maßnahmen als integralen Bestandteil für die Entwicklung von Siedlungsräumen ansieht und sich für den Ausbau von Parks, Alleen und begrünten Dächern und Fassaden als kosten-effiziente Stadtentwicklungsmaßnahme einsetzt.

Wie die EWSA fordert der europäische Branchenverband der Landschaftsgärtner, die regionalen und lokalen zivilgesellschaftlichen Akteure frühzeitig einzubinden, damit die Projekte zur Grünen Infrastruktur nicht scheitern. "Entscheidend für die erfolgreiche Umsetzung von Maßnahmen zur Grünen Infrastruktur sind partizipative Planungsprozesse, bei der alle beteiligten Akteure eine aktive und gestaltende Rolle einnehmen können", betonte Kurth. "Besonders ermutigend ist, dass die EU- Kommission dies in ihrer neuen Strategie zur Grünen Infrastruktur erkannt hat und neben der technischen und finanziellen Unterstützung auch auf die Erfahrung und Einbindung aller beteiligten Akteure setzt", fügte Kurth an.

An der Konferenz Grüne Infrastruktur "Einbindung der Regionen und Städte sowie der Zivilgesellschaft" nahmen mehr als 150 Vertreter von EU-Institutionen, der Zivilgesellschaft sowie Kommunal- und Regionalpolitiker teil, um über die Pläne der Kommission zu diskutieren. Als Keynote-Speaker traten u.a. EU-Umweltkommissar Janez Potocnik, Annabelle Jaeger, Berichterstatterin des AdR zum Thema grüne Infrastruktur und Mitglied des Regionalrats der Region Provence-Alpes-Côte d'Azur sowie Adalbert Kienle, Berichterstatter des EWSA und ehemaliger Stellvertretender Generalsekretär des Deutschen Bauernverbands e.V. (DBV) auf. (elca) 

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