Einheitserde: Stadtbegrünung in Chambéry

Urbanes Grün prägt nicht nur Städte, es hat auch gesundheitliche, wirtschaftliche, ökologische und klimatische Funktionen.

Vorkultur ab April in der städtischen Gärtnerei: Für die vertikale Begrünung in Chambéry wurden Pflanzgefäße aus Gitterelementen speziell angefertigt, die anschließend mit Vlies ausgelegt und mit Einheitserde Classic CL Kokos Perl grob befüllt wurden. Bild: Einheitserde.

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Immer häufiger gleichen auch vertikale Begrünungen die zunehmende Flächenversiegelung und den Schwund an Vegetation aus. In der ostfranzösischen Stadt Chambéry fördert ein torfreduziertes Spezialsubstrat von Einheitserde das gesunde Wachstum vertikaler Gärten und reduziert darüber hinaus den Pflegeaufwand. Schließlich können vertikale Gärten sich nicht selbst überlassen werden und benötigen ebenso einen Gärtner wie Pflanzflächen am Boden.

Neben bodengebundener Fassadenbegrünung mit Kletterpflanzen boomen derzeit wandgebundene vertikale Gärten. „Als eigenständige Bauteile sind sie nicht nur im Hinblick auf den Standort flexibler, auch sind die Bepflanzungsmöglichkeiten vielfältiger“, weiß Agraringenieur Christian Günther, Produktmanager und Verkaufsleiter Export bei Einheitserdewerke Patzer. Idealerweise eignen sich dafür nicht kletternde Arten, die wenig Platz für ihre Wurzeln beanspruchen, z.B. Farne, Pelargonien, Petunien, Begonien oder Efeu. In Chambéry wurde für die vertikale Begrünung ein strukturstabiles Substrat mit relativ geringem Gewicht, guter Wasserverteilung und Wasserspeicherkapazität gesucht. „Die Wahl fiel auf Einheitserde Classic CL Kokos Perl grob. Es erfüllte nicht nur die Vorgaben am besten, sondern eignet sich darüber hinaus auch für die Kultur mit automatischem Bewässerungssystem und ist zudem um 55% torfreduziert“, so Günther.

Strukturstabil und für automatische Bewässerung

Die speziell angefertigten Pflanzgefäße aus Gitterelementen wurden innen mit Vlies ausgekleidet und dann mit dem Substrat von Einheitserde befüllt. Die Vorkultur erfolgte ab April in der städtischen Gärtnerei. Im Juli wurden die Gitterelemente in der Stadt aufgestellt und mit einer automatischen Bewässerung ausgestattet. „Sowohl bei der Vorkultur als auch später im öffentlichen Grün erfüllte das eingefüllte Substrat die Erwartungen“, sagt Günther. (Einheitserde)

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