Einheitserde: Mit torffreien Produkten zur IPM 2020

Die Produktionserden von Einheitserde (Halle 3, Stand 3C57) sind bereits zu mehr als 30% torfreduziert bzw. torffrei.

Die Produktionserden von Einheitserde sind zu mehr als 30% torfreduziert bzw. torffrei – weit über dem Branchendurchschnitt von circa 12%. Bild: Einheitserde Werkverband e.V..

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Der Klimaschutzplan der Bundesregierung sieht Maßnahmen vor, die Verwendung von Torf deutlich zu reduzieren. Im Branchendurchschnitt liegt laut Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft der Anteil an Torfersatzstoffen in Kultursubstraten bei circa 12%. „Unsere Produktionserden von Einheitserde (Halle 3, Stand 3C57) sind bereits zu mehr als 30% torfreduziert bzw. torffrei“, sagt Dipl.-Ing. (FH) Thomas Will, Produktmanager und Verkaufsleiter bei Einheitserde. „Auf dem Weg zur torfreduzierten Produktion sind wir also schon heute der richtige Partner.“

„Bei alldem sollte man nicht aus dem Blick verlieren, dass Torf seit Jahrzehnten ein Generalist im Gartenbau ist und sich nach derzeitigem Wissensstand nicht ohne Weiteres bei jeder Anwendung ersetzen lässt“, so Will. „Denn Torfreduzierung darf nicht zulasten der Kultur- und Anwendungssicherheit gehen. Es geht einerseits darum, verantwortungsvoll mit Torf umzugehen, ihn andererseits durch alternative Rohstoffe zu ersetzen, um Kultur- und Anwendungssicherheit noch gezielt zu verbessern.“

Vorreiter beim Einsatz von Ton und Holzfasern

Eine bedeutende Rolle dabei spielen regionale Rohstoffe wie beispielsweise Holzfasern und frischer Naturton. Holzfasern erhöhen die Luft- und Wasserkapazität torfreduzierter bzw. torffreier Substrate. Frischer Naturton verbindet nicht nur die einzelnen Substratkomponenten, sondern hat sehr gute Puffereigenschaften. „Weil wir schon seit den 1950er Jahren Ton als Substratzuschlagstoff verwenden und auch bei der Verwendung von Holz eine Vorreiterrolle innehaben, ist unser Sortiment an torffreien bzw. -reduzierten Substraten so umfangreich, dass wir schon mehrere Gartenbaubetriebe komplett auf nachhaltige Substrate umstellen konnten.“ (Einheitserde)

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