EDEKA: Neues Verteilzentrum in Marktredwitz

EDEKA reagiert auf die jährlich zunehmende Artikelanzahl sowie die steigenden Absatzmengen und stellt sich am bestehenden Logistikstandort Marktredwitz für die nächsten Generationen zukunftssicher auf.

EDEKA hofft auf eine weiterhin gute Zusammenarbeit mit der Stadt Marktredwitz und auf ein zügiges Genehmigungsverfahren. Bild: EDEKA.

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Für den Neubau des Verteilzentrums plant die EDEKA Unternehmensgruppe Nordbayern-Sachsen-Thüringen eine Summe von rund 250 Mio. Euro und investiert in modernste Intralogistik in Verbindung mit ergonomischen Arbeitsplätzen sowie nach den Grundsätzen des Landesentwicklungsprogramms. Für das Bauvorhaben konnte sich EDEKA über 400.000 m² Grundstücksfläche westlich des Industriegebietes Rathaushütte für ein neues „Sondergebiet Logistikzentrum südlich der WUN 14 (EDEKA)“ sichern. Diese Grundstücksgröße bietet ausreichend Flexibilität zur Realisierung eines optimalen Lager-Layouts, inklusive etwaiger Erweiterungs- und Reserveflächen.

EDEKA freut sich, dass das neue Zentrallager am Standort Marktredwitz verbleiben kann und somit die über 450 Arbeitsplätze gesichert werden können, denn eine starke regionale und lokale Bindung ist bei EDEKA seit Jahrzehnten ein wichtiger und auch gelebter Teil der Geschäftsphilosophie. Die Stärkung des ländlichen Raumes spielt in der EDEKA-Familie eine große Rolle, gilt es doch, der Landflucht mit interessanten Angeboten gerade in der Region zu begegnen.

Durch die Integration von Regional- und Zentrallager-Funktionen mit der Auslieferung der kompletten Sortimentsbreite von Trockensortiment, Feinkost, Obst und Gemüse bis zu Tiefkühl, inklusive regionaler Spezialitäten, wird sich die Anzahl der auszuliefernden Artikel von 13.000 auf ca. 28.000 Artikel erhöhen.Aus der geographischen Mitte zwischen den weiteren Lagerstandorten der EDEKA Nordbayern-Sachsen-Thüringen werden in Zukunft bis zu 350 selbstständige EDEKA-Kaufleute aus Teilen Frankens, der Oberpfalz, Thüringens und Sachsens mit dem gesamten Lebensmittel-Sortiment versorgt. Weitere 600 Märkte werden im ganzen Absatzgebiet indirekt per Huckepackverfahren mit Trockensortiment beliefert, jedoch wesentlich effizienter als heute und mit weniger Verkehrs- und Umweltbelastung.

EDEKA hofft auf eine weiterhin gute Zusammenarbeit mit der Stadt Marktredwitz und auf ein zügiges Genehmigungsverfahren, so dass mit der Herrichtung des Baufeldes voraussichtlich noch in 2020 begonnen werden kann.

EDEKA wird bei den nun beginnenden Planungen ein Planungsbüro engagieren, welches bei der Ausgestaltung der gesamten Anlage Lösungen entwickeln soll, die in Anlehnung an die Prinzipien der Deutschen Gesellschaft für nachhaltiges Bauen (DGNB) eine optimale Funktionalität mit Nachhaltigkeitsaspekten kombinieren. EDEKA Nordbayern-Sachsen-Thüringen ist Mitglied der Deutschen Gesellschaft für nachhaltiges Bauen und errichtet bereits jetzt regelmäßig Einzelhandelsmärkte mit dem „DGNB-Siegel“.

Nach Vorliegen des Aufstellungsbeschlusses der Stadt Marktredwitz zur Einleitung des Bebauungsplanverfahrens wird EDEKA in die Detailplanung sowie Umsetzungsvorbereitung gehen. (EDEKA)

Kommentare (1)


DerGerät 26. Nov. | 02:01

Dafür verlieren wohl die Mitarbeiter in Sachsen bei Ansbach und Schwabach ihren Job.
Aber daran denkt wohl keiner, das die da unten auch Familien haben...


 

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