Dümmen Orange: Xanthomonas-Befall festgestellt

In der Begonien-Produktion von Dümmen Orange in El Salvador wurde ein Befall mit Xanthomonas festgestellt.

In der Begonien-Produktion von Dümmen Orange in El Salvador wurde ein Befall mit Xanthomonas festgestellt. Bild: Dümmen Orange.

Anzeige

Dieser spezifische bei Dümmen Orange in El Salvador festgestellte Xanthomonas-Stamm befällt ausschließlich Begonien. Er verursacht eine bakterielle Blattflecken-Krankheit und wird hauptsächlich mechanisch verbreitet.

„Es ist unser Bestreben unsere Kunden jederzeit mit gesunden, unbewurzelten Stecklingen zu versorgen“, schreibt Dümmen Orange in einer offiziellen Information zum Xanthomonas-Befall. „Wir haben in den letzten Tagen, sowohl im Bestand unseres Produktionsbetriebes in El Salvador, in der Bewurzelung als auch bei einer Anzahl von Kunden die Begonien Bestände genau beobachtet und zunächst Daten gesammelt. Dies war notwendig, um die Situation und eventuelle Folgen einschätzen zu können und den Anfangsverdacht zu bestätigen. Es war uns wichtig, die Situation genau beurteilen zu können, bevor wir damit an die Öffentlichkeit gehen, damit wir das Ausmaß der Situation exakt einschätzen und verstehen können, um uns für die beste Vorgehensweise zu entscheiden und weitere Verwirrung und Unsicherheit zu vermeiden“, heißt es weiter.

Für Dümmen Orange stellt sich die Situation folgendermaßen dar: Ein sehr geringer Prozentsatz des gesamten Begonien-Bestandes war mit Xanthomonas infiziert. Befallene Pflanzen sowie Pflanzen in der weiträumigen Umgebung wurden vernichtet und vom Betriebsgelände entfernt. Dennoch besteht weiterhin ein potenzielles, wenn auch geringes Risiko, dass eine im Bestand verbliebene Pflanze infiziert sein könnte, die bisher keine typischen Symptome zeigt. Obwohl dieses Risiko gering sei, wolle Dümmen nicht zur Tagesordnung übergehen, denn es sei das Ziel, ein zu 100% einwandfreies Produkt zu liefern.

Dümmen Orange bestätigt, dass die Infektion unter Kontrolle ist und hat sich aktuell entschieden, weiterhin Stecklinge zu ernten und auszuliefern. Die Mutterpflanzen in El Salvador werden einem rigorosen Scouting- und Präventionsprogramm unterzogen.

Da der Markt in Europa vorwiegend bewurzelte Jungpflanzen von Begonien verlangt, wurde auch der Partner für die Bewurzelung der Stecklinge, Wilhelm Kuipers, mit einbezogen. In seinem Betrieb werden alle Begonien-Jungpflanzen für den mitteleuropäischen Markt kultiviert. Kuipers selbst war regelmäßig zu Besuch in El Salvador, um die Pflanzenbestände persönlich zu überprüfen und ist zuversichtlich, die Produktion ohne Probleme fortsetzen zu können. Auch bei ihm in der Bewurzelung der Begonien-Stecklinge wird ein intensives Scouting-Programm durchführt, um sicherzustellen, dass nur gesunde bewurzelte Jungpflanzen ausgeliefert werden.

Da der spezielle bakterielle Erreger für die Blattfleckenkrankheit ausschließlich Begonien befällt und nicht leicht übertragbar ist, stellt der aktuelle Vorgang nur ein relativ geringes Risiko für den Markt dar. Dümmen Orange legt Wert darauf festzustellen, dass zu keinem Zeitpunkt wissentlich infizierte Stecklinge ausgeliefert wurden und auch in Zukunft niemals ausgeliefert werden würden. „Wir möchten transparent bleiben und wir fühlen uns dem Qualitätsstandard verpflichtet, unseren Partnern gesunde Produkte zu liefern. Wir fühlen uns verpflichtet weiterhin engagiert daran zu arbeiten, die höchsten Produktionsstandards zu erfüllen“, heißt es in der Mitteilung abschließend.

Der GABOT-Newsletter

Kommentare (0)

Bisher sind keine Kommentare zu diesem Artikel erstellt worden.