Die Schweizer Kirschen sind reif

Die schweizerische Kirschenernte ist angelaufen.

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Ab sofort sind die vitaminreichen Früchte auch in den Regalen der Großverteiler erhältlich. Trotz Wetterkapriolen während dem Fruchtwachstum erwarten die Schweizer Kirschenproduzenten eine gute Ernte von rund 1.800 Tonnen, teilt der Schweiz. Obstverband (SOV) mit.

Dem SOV zufolge haben lokale Spätfröste während der Blütezeit die Erwartungen frühzeitig etwas geschmälert. Und das nass-kalte Wetter im Juni haben die Kirschen unterschiedlich gut überstanden.

Wenig Schaden genommen hätten die neuen, großfruchtigen Sorten aus Niederstammanlagen. Sie können vor und während der Reifezeit mittels Abdeckung vor dem Regen geschützt werden. Die Früchte können so bei jedem Wetter geerntet werden und bleiben gesund. Die Hälfte der Schweizer Tafelkirschen stammt heute aus gedeckten Kulturen. Sie sind unter den Bezeichnungen Extra (groß) und Premium (ganz groß) zu kaufen. Die andere Hälfte stammt aus dem Feldobstbau.

Obwohl jede zweite Kirsche aus der Nordwestschweiz stammt, wachsen die süßen Früchte in der ganzen Schweiz, also direkt vor der Haustür der Konsumenten. Dadurch entfallen lange Transportwege und unnötige CO2-Emissionen. Insgesamt essen Herr und Frau Schweizer 1,3 kg Kirschen pro Kopf und Jahr.

Kirschen sind ein sommerleichter Snack. Mit nur 60 Kilokalorien pro 100 Gramm sind sie ein optimales Schlankmacherobst. Sie enthalten neben sekundären Pflanzenstoffen viele wichtige Vitamine wie Vitamin C und Folsäure, die Mineralstoffe Kalium, Kalzium, Magnesium, Eisen und Phosphor sowie Kieselsäure und Pektin. Die Mineralstoffe sind besonders für Kinder günstig, da sie den Knochen- und Zahnaufbau unterstützen. (swissfruit)

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