DFHV: Warnt vor weiteren Grenzschließungen

Der Deutsche Fruchthandelsverband e.V. (DFHV) meldet, dass die Versorgung der Bevölkerung mit Frischware gefährdet ist, wenn die Grenzen zu den Niederlanden und Belgien geschlossen werden.

Der Deutschen Fruchthandelsverbandes e.V. (DFHV) warnt vor weiteren Grenzschließungen.

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„Das Bundesinnenministerium muss die Grenzen zu den Niederlanden und Belgien für Waren offen lassen, sonst ist die Versorgung der Bevölkerung mit frischem Obst und Gemüse massiv gefährdet.“ Das erklärte der Geschäftsführer des Deutschen Fruchthandelsverbandes e.V. (DFHV), Dr. Andreas Brügger im Zusammenhang mit den Überlegungen des Bundesinnenministers zur Schließung der Grenzen zu den Niederlanden und Belgien.

Zurzeit komme viel Obst und Gemüse direkt aus den Niederlanden und Belgien. „Aber auch frisches Obst aus Übersee beziehen wir über die Häfen von Rotterdam und Antwerpen und dann weiter über die Grenzen in Nordrhein-Westfalen nach Deutschland“, sagt Brügger. Das gelte ebenso für Ware aus Nordfrankreich und einen Teil der spanischen Ware.

„Angesichts der drohenden Ausfälle bei der deutschen Ernte durch fehlende Erntehelfer waren wir bislang sehr froh, dass wenigstens der Warenverkehr im Binnenmarkt einigermaßen funktionierte“, so Brügger. Wenn jetzt die Grenzen geschlossen würden oder kilometerlange Staus entstünden, sei das für die Versorgung Deutschlands mit frischem Obst und Gemüse eine Katastrophe. „Deutschland braucht gerade jetzt mehr denn je die ungehinderte Versorgung mit systemrelevanten Gütern und Dienstleistungen. Weitere Grenzschließungen sind völlig überflüssig.“ (DFHV)

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