Deutschland: Mehr Champignons angebaut

Die deutsche Champignon-Produktion steigt weiterhin. Dazu hat der Bund Deutscher Champignon- und Kulturpilzanbauer e.V. aktuelle Zahlen vorgestellt.

Entwicklung der Champignon-Produktion in Deutschland. Grafik: AMI/BDC.

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In den acht Jahren von 2008 bis einschließlich 2016 ist die Produktion von frischen Champignons in Deutschland von 57.000 t auf 70.000 t gestiegen. 2017 sind es voraussichtlich sogar 76.000 t. Dies ist ein neuer Rekord. Das ist das Ergebnis von aktuellen Zahlen, erarbeitet von der Agrarmarkt Informations-Gesellschaft mbH (AMI) im Auftrag des Bundes Deutscher Champignon- und Kulturpilzanbauer e.V. (BDC) im Zentralverband Gartenbau e. V. (ZVG).

Nicht nur die Champignons haben aufgeholt, auch bei Edelpilzen ist ein deutliches Wachstum zu verzeichnen. Wurden 2008 noch 1.500 t in Deutschland produziert, waren es 2016 bereits 3.100 t. Passend dazu ist auch der Verbrauch gestiegen. 2008 wurden 1,60 kg pro Kopf verbraucht, 2016 waren es 1,91 kg pro Kopf. Dabei entfallen 1,60 kg auf Champignons. Diese Zahlen gelten für frische Champignons aus deutscher Produktion. Rechnet man alle Pilze zusammen, kommt man auf einen Pro-Kopf-Verbrauch von 3,03 kg. Hier scheint noch viel Potenzial für heimische Produktion, zumal der Verbrauch konservierter Pilze leicht aber stetig abnimmt. Die Importe sind bei frischen Champignons in dieser Zeit um etwas über 10.000 t gestiegen. Bei anderen frischen Pilzen außer Pfifferlingen und Waldpilzen beträgt die Steigerung ebenfalls knapp 10.000 t. (ZVG/BDC)

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