Deutsches Baumschulmuseum: Obstbau im Mittelalter

Ergänzend zur Ausstellung „Obstbau im Mittelalter“, die Teil der diesjährigen Sonderausstellung zu Obstgehölzen im Deutschen Baumschulmuseum ist, wird Dr. Susanne Kiewisch am 12. Juni 2016 einen Vortrag halten.

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„In der mittelalterlichen Küche wurde Obst in großem Umfang verbraucht. Es war willkommene Bereicherung der Kost und Süßungsmittel, da Rohrzucker teuer und Honig nicht in ausreichendem Maße vorhanden war. Besonders die Mönche bereiteten in den Fastenzeiten schmackhafte Obst- und Getreidebreie zu.“ Ergänzend zur Ausstellung „Obstbau im Mittelalter“, die Teil der diesjährigen Sonderausstellung zu Obstgehölzen im Deutschen Baumschulmuseum ist, wird Dr. Susanne Kiewisch am 12. Juni 2016 einen Vortrag halten.

Neben inhaltlichen Fragen der Obstbau-Anleitungen und Obstverwendung wird sie in einem zweiten Teil des Vortrags berichten, wie solche mittelalterlichen Texte überliefert wurden. Vom Auf- und Abschreiben und den Briefwechseln zwischen den Klostergärtnern, wie die „Nutzhandschriften" bei der Säkularisierung der Klöster zum Flicken von Schlaglöchern missbraucht wurden und wie wir heute die spärlichen Reste mühsam auswerten. Vortrag und Ausstellung basieren auf ihrer Doktorarbeit über lateinische Obstbau-Lehrbücher des 14. und 15. Jahrhunderts.

Das Museum ist ab 14 Uhr geöffnet. Beginn des Vortrags ist um 15 Uhr, der Unkostenbeitrag beträgt 3,- Euro pro Person.

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