Dehner: Nimmt neue Strom- und Wärmezentrale in Betrieb

Der Stammsitz der Garten-Center-Gruppe Dehner GmbH & Co. KG in Rain am Lech wird ab sofort besonders energiesparend mit Heizenergie und Strom versorgt. Die Bayerische Elektrizitätswerke GmbH (BEW) errichteten eine neue Heizzentrale mit zwei Blockheizkraftwerken und Erdgaskessel.

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Der Stammsitz der Garten-Center-Gruppe Dehner GmbH & Co. KG in Rain am Lech wird ab sofort besonders energiesparend mit Heizenergie und Strom versorgt. Die Bayerische Elektrizitätswerke GmbH (BEW) errichteten eine neue Heizzentrale mit zwei Blockheizkraftwerken und Erdgaskessel. Ein 2,5 km langes Fernwärmenetz versorgt das 165.000 Quadratmeter große Dienstleistungszentrum mit Heizwärme. Durch Kraft-Wärme-Kopplung erzeugt Dehner zudem einen Großteil seines Strombedarfs selbst. Gemeinsam mit Landrat Stefan Rößle und dem Ersten Bürgermeister der Stadt Rain Gerhard Martin nahmen Dehner Geschäftsführer Dr. Hansjörg Flassak, LEW Vorstandsmitglied Norbert Schürmann und BEW Geschäftsführer Peter Strobel die neue Energieanlage am Dehner Stammsitz offiziell in Betrieb.

BEW hat die optimal auf den Wärme- und Strombedarf des Dehner Dienstleistungszentrums zugeschnittene Anlage komplett geplant und realisiert. Zusätzlich übernimmt BEW mit ihrem Tochterunternehmen Wärmeversorgung Schwaben GmbH (WVS) die Wartung und sorgt für den verlässlichen Betrieb der Energie- und Wärmeversorgungsanlagen. Die neue Heizzentrale liefert insgesamt eine Wärmeleistung von elf Megawatt. Durch Kraft-Wärme-Kopplung erzeugen die beiden Blockheizkraftwerke zusätzlich Strom mit einer elektrischen Leistung von 1,25 Megawatt. Für die Wärmeverteilung verlegte BEW auf dem Dehner Areal 2.500 Meter Fernwärmeleitungen und richtete insgesamt acht Übergabestationen ein. Damit während der Bauarbeiten der Betrieb des Dienstleistungszentrums möglichst ungestört weiterlaufen konnte, erfolgte die Verlegung der Fernwärmeleitungen teilweise im Spülbohr-Verfahren.

Parallel dazu ertüchtigte die LEW Netzservice GmbH (LNS), der Netzdienstleister der LEW-Gruppe, das Mittelspannungsnetz auf dem Firmengelände. Das 20-kV-Netz wurde so umgebaut und ergänzt, dass der Strom aus den Blockheizkraftwerken direkt vor Ort verwendet werden kann. Dehner bezieht den größten Teil des Stroms aus der Energiezentrale. Strom, der nicht unmittelbar verbraucht wird, steht dem öffentlichen Netz zur Verfügung.

"Die Erhöhung der Energieeffizienz ist ein zentraler Baustein für das Gelingen der Energiewende in der Region. Daher entwickelt unser Tochterunternehmen BEW für Unternehmen und öffentliche Auftraggeber passgenaue Lösungen zur dezentralen Energieversorgung vor Ort", sagte LEW Vorstandsmitglied Norbert Schürmann. "Mit einer jährlichen Einsparung von 1.500 Tonnen CO2 leistet Dehner einen wichtigen Beitrag für den Klimaschutz und profitiert gleichzeitig von Kosteneinsparungen bei Heizung und Strom.“

"Nachhaltigkeit und Umweltschutz sind bei Dehner seit über 65 Jahren zentraler Leitgedanke – bei unseren Produkten wie in den Betriebsabläufen", erklärte Dehner Geschäftsführer Dr. Hansjörg Flassak. "Mit der neuen Heizzentrale konnten wir insgesamt 18 Altanlagen außer Betrieb setzen. Nun erzeugen wir äußerst energieeffizient und umweltschonend Heizenergie und zusätzlich einen Großteil unseres Stroms selbst.“

"Verlässliche Versorgung mit Heizenergie ist für Dehner unerlässlich. Zügige Bauausführung und pünktliche Fertigstellung war daher besonders wichtig und da die BEW mit ihren Partnern der LEW-Gruppe alle erforderlichen Schritte aus einer Hand bieten können, war dies auch problemlos möglich", betonte Peter Strobel, Geschäftsführer der BEW. "Trotz fünfeinhalb Wochen Winterpause von Ende Januar bis Anfang März dieses Jahres betrug die gesamte Bauzeit nur exakt acht Monate.“ 

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