Corona-Krise: Wo dürfen noch Blumen und Pflanzen verkauft werden?

Seit gestern haben sich die Regeln für den Handel in Bezug auf die Corona-Epidemie weiter verschärft.

Der Einzelhandel mit Blumen und Pflanzen befindet sich in sehr schwierigen Zeiten. Grafik: GABOT.

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"Verkaufsstellen für Blumen und Pflanzen können geöffnet bleiben", meldete Royal FloraHolland gestern für den deutschen Markt. Das bedeute, dass neben den Supermärkten natürlich auch Baumärkte, Gartencenter und (wieder) Blumenläden geöffnet sein könnten.

In der Praxis sieht das allerdings anders oftmals anders aus. Auch die Absicht, für alle Länder einheitliche Regelungen zu schaffen, ist bisher nur theoretisch umgesetzt. Generell müssen  sich alle Händler an die strengen Anforderungen hinsichtlich der "social distancing" halten. Auch in Nordrhein-Westfalen, dem wichtigsten Markt für Blumen und Pflanzen, ist dies bis auf weiteres die Politik. In Bayern gelten seit Samstag strengere Regeln, für die sich die meisten anderen Bundesländer noch nicht entschieden haben.

Am Montag haben viele Einzelhandelsgärtnereien und Gartencenter ihre Schließung mitgeteilt. Es bleibt abzuwarten, ob die geltenden Regeln innerhalb der nächsten Zeit noch einmal angepasst werden.

Auch mit Blick auf Europa stellt sich kein einheitliches Bild dar: In Belgien werden Blumen sehr zum Ärger der Branche wohl nur noch in Supermärkten angeboten. In den Niederlanden sind nach einem Beschluss gestern Gartencenter, Baumärkte und Blumenläden weiter geöffnet. Im Vereinigten Königreich müssen mit Ausnahme von Supermärkten und Apotheken wegen dem Corona-Virus alle Läden sofort schließen, also auch alle Gartencenter und Baumärkte. In Frankreich sind ebenfalls alle Blumenfachgeschäfte und Gartencenter geschlossen.

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