Corona: Handlungsempfehlungen für Bau- und Gartenmärkte

Gemeinsames Statement von BHB, IVG, VDG und ZVG zu den Beschlüssen der Bundesregierung.

BHB, IVG, VDG und ZVG haben ihre Handlungsempfehlungen abgestimmt. Grafik: GABOT.

Mit Blick auf die Beschlüsse der Bundesregierung zur weiteren Beschränkung von sozialen Kontakten im öffentlichen Bereich angesichts der Corona-Epidemie haben sich der Handelsverband Heimwerken, Bauen und Garten e. V. (BHB), der Industrieverband Garten (IVG) e. V., der Verband Deutscher Garten-Center e. V. (VDG) und der Zentralverband Gartenbau e. V. (ZVG) auf ein gemeinsames Vorgehen geeinigt.

Um die Versorgung der Bevölkerung weiter zu gewährleisten, die Kunden, Mitarbeiter und die Gesellschaft zu schützen und die Verbreitung des Corona-Virus zu verlangsamen, stimmten BHB, IVG, VDG und ZVG Handlungsempfehlungen ab und stellen sie den Betrieben zur Verfügung. Dazu zählen Verhaltensregeln im Verkaufsraum für Kunden und Mitarbeiter, für Mitarbeiter untereinander sowie für Außenflächen und bei Dienstleistungen.

 

"Ein besonnenes und umsichtiges Vorgehen steht jetzt an erster Stelle", betonte ZVG-Generalsekretär Bertram Fleischer.

"Nur wenn wir gemeinsam die Selbstverpflichtung konsequent umsetzen, können wir Neuinfektionen verhindern", ergänzte VDG-Geschäftsführer Peter Botz.

"Wir wollen das Leben der Bürger weiterhin unterstützen", so BHB-Geschäftsführer Peter Wüst, "und gleichzeitig alles unternehmen, um die Sicherheit für Kunden und Mitarbeiter zu gewährleisten".

IVG-Geschäftsführerin Anna Hackstein (IVG) begrüßte die Selbstverpflichtung der Märkte: "Oberste Priorität hat in dieser Zeit die Gesundheit der Kunden und Mitarbeiter".

Die Handlungsempfehlungen werden von den Verbänden herausgegeben und fortlaufend aktualisiert. Zusätzlich sind die Anordnungen auf Landes- und Kommunalebene zu beachten.

Hintergrund:
Die Bundesregierung und die Regierungschefs der Bundesländer haben gestern auf Leitlinien zum einheitlichen Vorgehen zur weiteren Beschränkung von sozialen Kontakten im öffentlichen Bereich angesichts der Corona-Epidemie in Deutschland vereinbart.

Ausdrücklich NICHT geschlossen werden der Einzelhandel für Lebensmittel, Wochenmärkte, Abhol- und Lieferdienste, Getränkemärkte, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Tankstellen, Banken und Sparkassen, Poststellen, Frisöre, Reinigungen, Waschsalons, der Zeitungsverkauf, Bau-, Gartenbau- und Tierbedarfsmärkte und der Großhandel. Die Öffnung soll aber unter Auflagen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts und zur Vermeidung von Warteschlangen erfolgen. (ZVG/VDG/IVG/BHB)

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Kommentare (2)


Benedikt Thorwart 18. Mär. | 14:17

Gibt es einen Link zu den Empfehlungen?

 
Redaktion GABOT 18. Mär. | 15:03

Wenn wir das richtig verstanden haben verteilen das die Verbände direkt an ihre Mitglieder.

 
Benedikt Thorwart 18. Mär. | 21:42

Es wäre nett wenn ihr mal Nachfragen würdet, in diesen Zeiten sollten wir alle zusammenhalten und Informationen nicht von Mitgliedschaften abhängig machen.

 
Ich 18. Mär. | 13:35

Da sieht man mal wie Dähmlich unsere Regierung ist ! Wie soll ein Friseuer 3 m Abstand von einem Kunden halten! Wie soll der Virus verlangsamt werden wenn Hans und Franz , ja sogar ganze Familien in einen Baumarkt rennen ? Weil alles andere geschlossen wird !Familienausflug in den Baumarkt die haben ja sonst nichts mehr zu tun ! Wenn ein Brett von 20x 20 cm Lebensnotwendig ist oder eine Gummidichtung weil der Duschkopf momentan etwas tropft ,und für solche Kleinichkeiten sich und andere gefährden, wenn Alte Menschen mit Rolator ( gefährdete Personen) sich in den Gängen tummeln um einen Klebehacken zu kaufen Pack ich mir doch an den Kopf .. Ich hoffe die Regierung wacht mal auf ... Oder Frau Merkel möchten Sie sich in einen Baumarkt stellen ? Man kann noch So große Plakate aufstellen jeder 2 Kunde rückt einem Doch zu nah an die Pelle ...Und will eine Beratung !
Ein Besorgter Baumarktmitarbeiter meldet Sich zu Wort ...

 

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