Copa-Cogeca: Sondermaßnahmen gefordert

In den Turbulenzen fordern Copa und Cogeca die Europäische Kommission auf, Sondermaßnahmen für Obst und Gemüse zu ergreifen.

Copa und Cogeca fordern Sondermaßnahmen für Obst und Gemüse.

Anzeige

In Erwartung der zunehmenden Schwierigkeiten der Obst- und Gemüseerzeuger und ihrer Genossenschaften im Zusammenhang mit der COVID-19-Pandemie haben Copa und Cogeca heute ein Schreiben an die Europäische Kommission gerichtet, in dem Vorschläge zur Anpassung der gemeinschaftlichen Beihilferegelung in diesem Sektor aufgeführt sind. Copa und Cogeca fordern die Vorlage von Sondermaßnahmen und die Anpassung der administrativen Verwaltungsregeln der operativen Programme.

In einem Brief an die Generaldirektion Landwirtschaft und ländliche Entwicklung (DG AGRI), äußern Copa und Cogeca ihre tiefen Sorgen über die gegenwärtige und zukünftige Situation des Obst- und Gemüsesektors, die besonders betroffen ist von den Folgen der COVID-19 Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie. Es gibt bereits ernsthafte Unterbrechungen der Nachfrage nach bestimmten Produktionssorten (Erdbeeren), Gemüse, etc.), aus bestimmten Regionen oder für bestimmte Kunden.

Die Vermarktung von Obst und Gemüse sowie die Lieferung von Obst und Gemüse, das für die Verarbeitungsindustrie bestimmt ist, kann durch wachsende Probleme bei der Verfügbarkeit von Arbeitskräften, dem Transport von Waren und Betriebsmitteln, der Mobilität von Personen sowie durch Veränderungen der Nachfrage und des Verbrauchs erschwert werden.

Angesichts des Arbeitskräftemangels, der bedeutet, dass eine ausreichende Anzahl von landwirtschaftlichen Arbeitnehmer schnell zur Verfügung gestellt werden muss, und die hochverderbliche Art dieser Produkte, wachsen die Befürchtungen von Copa und Cogeca. "Copa und Cogeca fordern, dass allen betroffenen Obst- und Gemüsebauern Sondermaßnahmen zur Verfügung gestellt werden und dass die Verwaltungsvorschriften für die operativen Programme der Erzeugerorganisationen angepasst werden, um die Beschränkungen, denen sie derzeit ausgesetzt sind, zu verringern", sagte Luc Vanoirbeek, Vorsitzender der Arbeitsgruppe "Obst und Gemüse".

"Angesichts dieser unausgewogenen Marktlage, die sich auf mehrere EU-Agrarsektoren erstreckt, fordern Copa und Cogeca die Kommission auf, ein spezielles Budget bereitzustellen, das nicht in den GAP-Haushalt fällt", sagte Pekka Pesonen, Generalsekretär von Copa und Cogeca.

Copa und Cogeca möchten betonen, dass die COVID-19-Pandemie länger anhaltende negative Auswirkungen auf den Obst- und Gemüsesektor haben wird. Die Kommission sollte daher jetzt weitere Schritte unternehmen, da diese Entscheidungen die Zukunft des Sektors für die kommenden Monate und Jahre prägen werden. (Copa und Cogeca)

Kommentare (0)

Bisher sind keine Kommentare zu diesem Artikel erstellt worden.