Container Centralen: Falsche CC TAG5 Label aufgetaucht

Im Markt sind falsche CC TAG5 Label aufgetaucht. Diese Label sehen täuschend echt aus, können aber nicht gescannt werden.

Das alte und das neue CC-Label (rechts). Bild: GABOT.

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Die Firma Riscon Arnhem B.V., ein unabhängiges privates Ermittlungsbüro, ist von Container Centralen beauftragt worden, um den Vorgang zu untersuchen. Sachdienliche Hinweise können anonym an Firma Riscon adressiert werden. Diese werden vertraulich behandelt. Telefonnummer +31 318 6666 44. Für sachdienliche Hinweise, die zu einem Resultat führen, ist eine Belohnung von bis zu  30.000 Euro ausgesetzt.

Roel de Jong, CEO Container Centralen: “Wir haben mit dem CC Pool ein System errichtet, in dem ehrliche Zusammenarbeit unerlässlich ist. Leider ist der CC Pool jetzt, wie schon zuvor mit dem roten Label, das Ziel krimineller Aktivitäten. Dadurch erleiden unsere Pool-Teilnehmer Schaden. Je schneller wir hier gemeinsam in Aktion treten, umso größer ist die Chance, dass wir die Quelle ermitteln können. Darum setzen wir eine hohe Belohnung für sachdienliche Hinweise aus, die zu einem Ermittlungserfolg führen. Das alles läuft über die Firma Riscon, und anonym bedeutet auch wirklich anonym, auch gegenüber CC. Am Allerwichtigsten ist dabei für uns, dass die Pool-Teilnehmer auch weiterhin im gegenseitigen Vertrauen miteinander handeln können, ohne sich Sorgen machen zu müssen, dass sie betrogen werden.”

CC TAG5 wurde in Zusammenarbeit mit den Spezialisten Lyngsoe Systems und Omni-ID, Entwickler von RFID Labeln, entworfen und getestet. Dabei standen eine verbesserte Qualität und Lesbarkeit der RFID-Antenne des Labels im Mittelpunkt sowie die Tatsache, dass niemand daran manipulieren kann, was in der Praxis bedeutet, dass man ein originales CC Label nicht entfernen und wieder verwenden kann, ohne erheblichen, deutlich sichtbaren Schaden. Die Fälschung ist wieder eine andere Angelegenheit wie Don Ferguson, Leiter Forschung und Entwicklung bei Lyngsoe, erklärt: “Leider ist es sehr schwer, diese Art der Fälschung zu verhindern. Mit einer entsprechend professionellen Ausrüstung kann man die physische Erscheinung von jedem Objekt scannen und kopieren. Der wirkliche Schutz des CC TAG5 ist die RFID-Antenne. Letztendlich ist Scannen der einzige Weg, wenn man 100%-ige Sicherheit über ein Label haben möchte.”

Tony Kington, CEO bei Omni-ID, fügt hinzu: “Die gefälschten Label, die wir jetzt sehen, sind ganz klar mit teuren Werkzeugen hergestellt worden, um ein äußerlich vom Erscheinungsbild ähnliches, gefälschtes Produkt herzustellen. Wie gesagt, dies ist ohne die einzigartige RFID-Kodierung. Um CC in ihrem Ziel der Reduzierung von gefälschten Labeln zu unterstützen, werden wir die falschen Labeln analysieren, die CC aus dem Markt erhalten hat – dies wird eine genaue Untersuchung der Fälschungen und der Art und Weise, wie gegen das Design und Patent verstoßen wurde, ermöglichen.”

• Hinweise zu gefälschten CC Labeln können an Firma Riscon Arnhem B.V. gemeldet werden:
Tel.: +31 318 6666 44
• Für Hinweise, die zu einem Resultat führen, wird eine Belohnung von bis zu € 30.000 ausgesetzt.
• Firma Riscon ist 7 Tage die Woche erreichbar, auch abends.
• Hinweise können auf Deutsch, Englisch, Niederländisch, und Französisch entgegengenommen werden.
• Falls Sie wünschen, können Sie selbstverständlich anonym bleiben.

Das niederländische Ministerium für Justiz & Sicherheit hat Firma Riscon Arnhem B.V. die folgenden Genehmigungen erteilt: Particulier Onderzoeksbureau POB 591, Particuliere Beveiligingsorganisatie ND 1320. Seit 2013 besitzt Riscon das BPOB Gütezeichen (Branche Vereinigung Private Ermittlungsbüros).

Das Fälschen und/oder Verkaufen von CC Labeln stellt eine Verletzung von Schutz- und Urheberrechten dar. Das vorsätzliche Anbringen von gefälschten CC Labeln, oder das Anbieten von Containern mit einem gefälschten CC TAG5 Label als CC Container ist Betrug.

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