BVE: Beteiligung an "Natürlich schöne Augenblicke"

Als Erfolg der Verbandsarbeit bezeichnete der Generalsekretär des Zentralverbandes Gartenbau e. V ,. Bertram Fleischer, das seit 1. Januar gestartete Bundesprogramm Energieeffizienz in Gartenbau und Landwirtschaft.

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Als Erfolg der Verbandsarbeit bezeichnete der Generalsekretär des Zentralverbandes Gartenbau e. V ,. Bertram Fleischer, das seit 1. Januar gestartete Bundesprogramm Energieeffizienz in Gartenbau und Landwirtschaft. Auf dem 9. Norddeutschen Gartenbautag in Rendsburg rief Fleischer die Gartenbaubetriebe auf, die Fördermittel für gute betriebliche Energieeffizienzkonzepte abzurufen. Den aktuellen Beschluss des Bundesverbandes der Einzelhandelsgärtner (BVE) im ZVG wertete Fleischer als positives Signal in die Endverkaufsbetriebe.

„Unser Verband hat durch permanente Kommunikation gegenüber der Politik den Boden für das Programm bereitet. Damit stehen den Produzenten in den kommenden drei Jahren 65 Mio. Euro für Investition und Beratung zur Verfügung“, so Fleischer.

Positive Nachrichten vermeldete Fleischer zudem hinsichtlich der Imagekampagne der Branche „Blumen und Pflanzen-Natürlich schöne Augenblicke.“ Die IPM wurde genutzt, um weitere Partner wie verschiedene Jungpflanzenbetriebe oder das Blumenbüro Holland zu gewinnen. Ganz aktuell hat der Bundesverband der Einzelhandelsgärtner im ZVG seine Beteiligung an der Kampagne beschlossen. „Das freut mich ganz besonders, weil ‚Natürlich schöne Augenblicke‘ mit diesem Partner einen zusätzlichen Schub in die Einzelhandelsgärtnereien, und damit hin zum Verbraucher bekommt“, freute sich Fleischer.

Mit Sorge berichtete der ZVG-Generalsekretär über das Thema Pflanzenschutz. Hier befände sich die Gesellschaft in einer erheblichen Schieflage. Der Nutzen von Pflanzenschutz spiele in der öffentlichen Debatte quasi keine Rolle mehr. Begriffe wie ‚Risiko‘ und ‚Angst‘ dominierten die gesellschaftliche wie politische Diskussion. Außerdem trete die Europäische Harmonisierung der Pflanzenschutzmittelzulassung auf der Stelle. „Hier ist die Politik gefragt. Wenn diese nicht bald zu einer realistischen Betrachtung des Themas zurückkommt, werden unsere Produzenten in wenigen Jahren vor erheblichen Bekämpfungslücken stehen – mit allen entsprechenden Folgen“, machte Fleischer die Dringlichkeit des Themas deutlich. 

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