Brandenburg: 2012 bessere Kirschenernte erwartet

Im Vergleich zu den beiden Vorjahren rechnen Brandenburgs Obstbaubetriebe bei der Kirschenernte 2012 mit einer besseren, aber trotzdem nicht zufriedenstellenden Ernte.

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Im Vergleich zu den beiden Vorjahren rechnen Brandenburgs Obstbaubetriebe bei der Kirschenernte 2012 mit einer besseren, aber trotzdem nicht zufriedenstellenden Ernte. 

Den vorläufigen Schätzungen zufolge werden Hektarerträge von 23,9 Dezitonnen bei Süßkirschen und 32,8 Dezitonnen bei Sauerkirschen erwartet. 

Nach Informationen des Amtes für Statistik Berlin-Brandenburg wird derzeit von einer Erntemenge von rund 1.200 Tonnen Süßkirschen ausgegangen. Das wären rund 800 Tonnen mehr als im Vorjahr. Diese Erntemenge läge trotzdem 200 Tonnen unter der des sechsjährigen Mittels der Jahre 2006 bis 2011. Außerdem können die Niederschläge der vergangenen Tage die Erträge regional noch negativ beeinflussen. Süßkirschen werden in Brandenburg auf einer Anbaufläche von 498 Hektar gepflückt, diese ist im Vergleich der letzten fünf Jahre um 53 Hektar gesunken. 

Die Sauerkirschenernte fällt mit rund 571 Tonnen voraussichtlich 36% höher aus als im Vorjahr (2011: 418 Tonnen). Im Vergleich zum Durchschnitt der vergangenen sechs Jahre sind das immer noch 50% weniger. Ertragsfähige Sauerkirschbäume stehen auf 174 Hektar. Deren Anbaufläche verringerte sich im Vergleich der letzten fünf Jahre um 112 Hektar. 

Ursachen der für viele Obstbauern weiterhin nicht zufriedenstellenden Ernteerwartungen waren vor allem Spätfröste und Hagelschäden. (Quelle: sta.bra)

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