BOG: Diskussion mit Abgeordneten

Ende April 2017 diskutierten in Berlin die Mitglieder des Bundesausschusses Obst und Gemüse mit Abgeordneten des Deutschen Bundestages.

Die Wertschätzung der Produkte muss verbessert werden. Bild: GABOT.

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Mit den Abgeordneten Hermann Färber von der CDU/CSU-Fraktion, Dr. Wilhelm Priesmeier von der SPD-Fraktion, Dr. Kirsten Tackmann von der Fraktion Die Linken und Harald Ebener von Fraktion Bündnis 90/Die Grünen ging es um das Ausloten der Parteien zu ihren Positionen mit Blick auf die Bundestagswahl 2017. Der Vorsitzende des Bundesausschusses Obst und Gemüse, Jens Stechmann und die Mitglieder des BOG erörterten mit den Abgeordneten die Kernanliegen des Bundesausschusses Obst und Gemüse für die nächste Legislaturperiode des Deutschen Bundestages. Dabei gingen die Mitglieder des Bundesausschusses Obst und Gemüse auf die 15 Kernanliegen, angefangen vom intensiveren Dialog mit der Gesellschaft um die Wertschätzung der Produkte zu verbessern, aber auch um die Regionalität um Qualität zu stärken, den Bereich der Forschung, um den Strukturwandel und die Umstellung der Erzeugungsmethoden wissenschaftlich zu begleiten, hin zum Handel mit einheitlichen und fairen Handelsbedingungen, die durch Exportmöglichkeiten gestärkt werden müssen und durch verlässliche Normen gestützt werden. Die Veränderungen in der digitalen Wirtschaft bis hin zu den Umwelt- und Sicherheitsstandards, die Verfügbarkeit von Pflanzenschutzmitteln und eine praxisgerechte Düngung waren weitere Themenfelder, die abgerundet wurden durch die Flankierung mit einer Energie- und Steuerpolitik und der Beschäftigung von Arbeitskräften. Dies alles im Rahmen einer starken gemeinsamen Agrarpolitik auch über 2020 hinaus mit einem langfristigen Erhalt der Direktzahlungen und einer verbesserten nationalen Förderpolitik.

In der Diskussion mit den Abgeordneten konnten bei den einzelnen Themen unterschiedliche Schwerpunkte herausgearbeitet werden. Erwartungsgemäß gingen insbesondere beim Thema Pflanzenschutz und Düngung die Meinungen weit auseinander und auch bei der Ausgestaltung der GAP nach 2020 konnten deutliche Unterschiede zwischen den Fraktionen herausgearbeitet werden. Festgehalten werden kann aber auch, dass über alle Fraktionen hinweg es bei einer ganzen Reihe von Themen auch ähnliche Positionierungen gibt. Allerdings liegt auch hier oftmals der Teufel im Detail wie zum Beispiel bei den Direktzahlungen im Rahmen der GAP, von einer stabilen Fortführung bei CDU, über eine stärkere Umschichtung bis hin zu einer Förderung des ökologischen Landbaus als Leit- und Vorbild bei den Grünen. (Quelle: bog)

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