BMEL: Mehr Investitionen in Forschung und Innovation

Klöckner: "Fakten und Forschung können emotional aufgeheizten Debatten zu mehr Sachlichkeit verhelfen."

Bundesministerin Julia Klöckner. Bild: CDU Rheinland-Pfalz.

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Bundesministerin Klöckner traf Präsidenten der acht nachgeordneten Behörden und Forschungsinstitute des BMEL zur Arbeits- und Abstimmungsrunde: Mehr Investitionen in Forschung und Innovation geplant.

Bundesministerin Julia Klöckner: „Mir ist wichtig, dass wir unsere politischen Entscheidungen auf Grundlage von Fakten, Wissenschaft und Forschungsergebnissen fällen und uns bei den Debatten nicht von Stimmungsmache und emotional aufgeheizten Auseinandersetzungen treiben lassen. Deshalb investieren wir in die Expertise unserer nachgeordneten Behörden und Forschungsinstitute. Die Bandbreite unserer Ressortforschung ist enorm: Sie reicht von Empfehlungen für gesunde Ernährung in allen Lebensphasen über Forschung zu widerstandsfähigen Nutzpflanzen über den umweltverträglichen Einsatz von Pflanzenschutzmitteln und die Messung von Tierwohl bis hin zu nachhaltiger Fischerei in unseren Meeren. Seit zwei Jahren haben wir zudem ein eigenes wissenschaftliches Bienenschutzinstitut. Forschung ist unverzichtbar: Wissenschaftliche Erkenntnisse sind für mich die Basis, auf der wir auch weiterhin Entscheidungen treffen. Außerdem stehen unsere Behörden für sichere Lebensmittel so-wie verlässliche Verbraucherinformation und sind Projektträger für innovative Ideen.“

Hintergrund

Zum Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) gehören folgende nachgeordnete Behörden und Forschungsinstitute:

  • Julius Kühn-Institut - Bundesforschungsinstitut für Kulturpflanzen
  • Friedrich-Loeffler-Institut - Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit
  • Max Rubner-Institut - Bundesforschungsinstitut für Ernährung und Lebensmittel
  • Johann Heinrich von Thünen-Institut - Bundesforschungsinstitut für LändlicheRäume, Wald und Fischerei
  • Bundessortenamt
  • Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit
  • Bundesinstitut für Risikobewertung
  • Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung

Die nachgeordneten Behörden des BMEL beschäftigen über 8.000 Mitarbeiter. Sie sind an über 40 Standorten in 15 Bundesländern vertreten. Im vergangenen Jahr wurden sie mit rund 664 Mio. Euro aus dem Haushalt des BMEL finanziert. Die Ressortforschung des BMEL hat eine hohe Reputation in der wissenschaftlichen Community und ist in den letzten Jahren vom Wissenschaftsrat gut bis sehr gut bewertet worden. (Quelle: Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft)

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