Blumau: Gewächshausprojekt sorgt für Aufregung

Für große Aufregung sorgt ein Glashausprojekt, dass im österreichischen Bad Blumau geplant wird: Dort will oststeirische Obstvermarkter Frutura ein Gewächshaus bauen, dass über die heißen Quellen der Gemeinde beheizt werden soll.

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Für große Aufregung sorgt ein Glashausprojekt, dass im österreichischen Bad Blumau geplant wird: Dort will oststeirische Obstvermarkter Frutura ein Gewächshaus bauen, dass über die heißen Quellen der Gemeinde beheizt werden soll.

Insgesamt geht es um eine 27 Hektar große Fläche auf der Gewächshäuser entstehen und in denen jährlich 8.000 Tonnen Tomaten, Paprika und Gurken angebaut werden sollen. Als Investitionsvolumen wird eine Summe von 48 Mio. Euro genannt.

Doch diese Planung haben sofort die Kritiker auf den Plan gerufen: Die vom Tourismus abhängigen Menschen der Region schlagen Alarm und engagieren sich gegen das Projekt. Und nachdem die Wogen hoch geschlagen sind, sollen jetzt beide Seiten wieder zu mehr Sachlichkeit in der Diskussion kommen. Dazu soll das Projekt nun in einer Studie der TU Graz geprüft werden. So soll untersucht werden, wie viel Verkehr durch den Betrieb des Glashauses verursacht werde, welche landwirtschaftlichen Auswirkungen es gebe und wie die Einflüsse auf die gesamte Architektur der Region seien. 

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