Bienenschutz: Beratung überr drei Neonikotinoide

Am 20. April 2018 hat der Bundestag über drei Wirkstoffe aus der Gruppe der Neonikotinoide beraten.

Am 20. April 2018 hat der Bundestag über drei Wirkstoffe aus der Gruppe der Neonikotinoide beraten. Bild: GABOT.

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Der Deutsche Bundestag hat am 20. April 2018 über drei Wirkstoffe aus der Gruppe der Neonikotinoide beraten, die ein Risiko für Bienen darstellen.

Dazu erklären der Vorsitzende der Arbeitsgruppe Ernährung und Landwirtschaft der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Albert Stegemann, und der zuständige Berichterstatter Hermann Färber:

Albert Stegemann: „Für die Unionsfraktion ist klar: Politische Entscheidungen müssen auf wissenschaftlicher Grundlage getroffen werden. Wir folgen der wissenschaftlichen Bewertung der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) im Hinblick auf die drei untersuchten Neonikotinoide. Deshalb unterstützen wir Bundesministerin Julia Klöckner darin, in Brüssel auf ein Verbot dieser drei Wirkstoffe hinzuwirken. Bienen sind zentral für unsere Lebensgrundlagen. Sie gilt es daher zu schützen.“

Hermann Färber: „Wenn wir jetzt mit den Neonikotinoiden eine weitere Gruppe von Pflanzenschutzmittelwirkstoffen für alle Freilandkulturen verbieten, wird eine wichtige Wirkstoffgruppe für den Ackerbau fehlen und wir müssen wir uns fragen, welche Auswirkungen das haben wird. Allein nach dem Verbot von gebeiztem Rapssaatgut 2013 ist der Anbau dieser Pflanze um 100.000 Hektar zurückgegangen. Wir brauchen daher eine langfristige Ackerbaustrategie sowie die Beschleunigung von Entwicklung und Zulassungsverfahren alternativer Wirkstoffe und Behandlungsmethoden.“

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