Beitrittsländer: Pflanzenpass erleichtert Handel

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Zum 1. Mai 2004 sind die Länder Ungarn, Estland, Lettland, Polen, Litauen, Slowakei, Slowenien, Malta, Tschechische Republik und Zypern der Europäischen Union beigetreten.Dies bringt viele vereinfachende Veränderungen beim Versand von Pflanzen und pflanzlichen Produkten innerhalb der EU mit sich. Auch die Schweiz, als nicht EU-Land, hat sich den Europäischen Regelungen angepasst.

 

Damit ein freier Warenverkehr zwischen den Ländern gewährleistet wird, fallen die lästigen und zeitraubenden Grenzkontrollen zukünftig weg. Kilometerlange LKW-Schlangen an den Grenzeinlassstellen, wo pflanzen- und tiergesundheitliche sowie zolltechnische Abfertigungsverfahren zu erledigen waren, sollten dann Geschichte sein.

 

Der Handel mit Pflanzen und Pflanzenerzeugnissen wird außerdem dadurch erleichtert, dass die Beitrittsländer das Pflanzenpasssystem der EU übernehmen. Wie das Pflanzenschutzamt der Landwirtschaftskammer Weser-Ems mitteilt, fällt damit die Ausstellung von Pflanzengesundheitszeugnissen für Exportsendungen mit bestimmten Waren in die Beitrittsländer seit dem 1. Mai 2004 weg. Dies gilt im Prinzip auch umgekehrt für die Zulieferung von Pflanzensendungen aus den Beitrittsländern in die EU. Lediglich bei einigen kritischen Warenarten und Herkünften wie Kartoffeln aus Polen und der Tschechischen Republik sind spezielle Übergangsregelungen zu beachten. (lwkwe)

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