Bayern: Spargelsaison ist eröffnet

Ministerpräsident Dr. Markus Söder und Agrarministerin Michaela Kaniber eröffnen die Spargelsaison in Bayern offiziell.

Ministerpräsidenten Dr. Markus Söder und Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber bei der gemeinsamen Eröffnung der Spargelsaison auf dem Münchner Viktualienmarkt zusammen mit der Kommunalreferentin der Stadt München, Kristina Frank (1. v.li), der amtierende Schrobenhausener Spargelkönigin, Natalie I. (2. v.li) sowie der 1. Vorsitzenden des Spargelerzeugerverband Südbayern, Claudia Westner (5. v.li). Bild: Judith Schmidhuber/StMELF.

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Der Münchner Viktualienmarkt gilt als Garant für Frische und Geschmack. Nicht zuletzt aus diesem Grund war er heuer wieder Schauplatz für die traditionelle Eröffnung der Bayerischen Spargelsaison 2024: Ministerpräsident Dr. Markus Söder und Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber haben dort gemeinsam mit der amtierenden Schrobenhausener Spargelkönigin Natalie I. symbolisch den ersten Spargel aus Bayern gestochen. Damit ist der offizielle Startschuss für die Saison gefallen, die von vielen Verbraucherinnen und Verbrauchern als kulinarischer Höhepunkt des Frühlings herbeigesehnt wird.

Ministerpräsident Dr. Markus Söder: "Bin großer Spargel-Fan: Endlich beginnt wieder die Spargelsaison in Bayern. Habe sie heute gemeinsam mit Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber auf dem Münchner Viktualienmarkt eröffnet. Regionaler Spargel aus Bayern hat eine super Qualität und ist ein Hochgenuss. Herzlichen Dank an unsere Spargelbauern für ihren tollen Einsatz! Bayern steht zu seinen Landwirten. Wir wollen unsere heimische mittelständische Landwirtschaft und unsere Familienbetriebe erhalten. Es ist wichtig, dass wir unsere Lebensmittel größtenteils selbst produzieren können. Regional ist Trumpf! Darum braucht es endlich spürbare Entlastungen für die Landwirte durch den Bund. Ich wünsche allen eine erfolgreiche Spargelsaison. Guten Appetit!".

Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber: "Bayerischer Spargel ist unschlagbar – im Geschmack, in der Qualität und in der Frische. Der Anbau von Spargel ist und bleibt eine Kunst, die Tradition und modernste Technik vereint. Unsere bayerischen Anbauer sind mit Herzblut dabei und sorgen durch eine tägliche Ernte bis Johanni, dass der heimische Spargel immer frisch auf unsere Teller kommt. Spargel aus den bayerischen Anbauregionen werden ohne lange Transportwege und Unmengen von Verpackungsmüll produziert. Die Verbraucherinnen und Verbraucher wissen es zu schätzen: Sie tun damit sich und der Umwelt etwas Gutes."

Nach dem milden, aber nassen Winter und Frühjahr sind die Spargelpflanzen heuer in den ersten warmen Tagen des Jahres nur langsam gewachsen. Doch Dank der Arbeit der Anbauer sind sie gesund und wüchsig. Insofern liegen beste Voraussetzungen für die Erntesaison vor mit beständig steigenden Erntemengen und qualitativ hochwertigen, geschmackvollen Stangen. Für deren Verzehr legte Ministerin Kaniber den Verbraucherinnen und Verbrauchern im Beisein der 45. bayerischen Kartoffelkönigin Anna I. sowie der fränkischen Weinkönigin weitere bayerische Produkte ans Herz: "Zu Spargel passen hervorragend unsere bayerischen Kartoffeln. Und ein anderer wunderbarer Begleiter stammt aus Franken: der Silvaner, der auch den Spargel liebt."

Mit knapp 3.600 Hektar ist Spargel die flächenmäßig bedeutendste Gemüsekultur in Bayern, vor Zwiebeln und Einlegegurken. Das größte Spargelanbaugebiet in Bayern ist die oberbayerisch-schwäbische Grenzregion um das traditionelle Anbaugebiet Schrobenhausen. Von hier kommt rund die Hälfte des bayerischen Spargels. Die zweitgrößte Spargelregion mit rund 20% der bayerischen Anbaufläche liegt im niederbayerischen Gäuboden und rund um Abensberg. Weitere Spargelgebiete sind das unterfränkische Maingebiet um Volkach, Kitzingen und Münsterschwarzach sowie das Knoblauchsland im mittelfränkischen Städtedreieck Nürnberg – Fürth – Erlangen. Die Spargel-Anbaufläche ist allerdings seit ein paar Jahren rückläufig. Die Ursache dafür sind vor allem steigende Produktionskosten, die nur zum Teil über die Verkaufserlöse abgedeckt werden können. Dennoch blicken die Anbauer optimistisch auf die Saison 2024, die zehn Wochen bis zum Johannistag am 24. Juni dauert.

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