Bayern: Niedrige Hektarerträge bei Erdbeeren und Spargel

Erste Ergebnisse zu Hektarerträgen bei Erdbeeren und Spargel aus der Gemüsevorerhebung belaufen sich nach Angaben des Bayerischen Landesamts für Statistik auf 64,9 Dezitonnen bzw. 53,6 Dezitonnen.

In Bayern gehen die Statistiker bei Erdbeeren von einer geringeren Erntemenge aus. Bild: GABOT.

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Die Gemüsevorerhebung (inkl. Erdbeeren) liefert erste Aussagen zur Spargel- und Erdbeerernte. Endgültige Daten werden nach Abschluss der im Herbst stattfindenden Gemüseerhebung veröffentlicht.

Nach den Ergebnissen der Gemüsevorerhebung werden bayernweit im Jahr 2019 pro Hektar 64,9 Dezitonnen Erdbeeren im Freiland geerntet. Nach Mitteilung des Bayerischen Landesamts für Statistik ist der Hektarertrag im Vergleich zum Vorjahr um 12,5% (74,2 Dezitonnen pro Hektar) und im langjährigen Vergleich um 10,0% (72,2 Dezitonnen pro Hektar) niedriger ausgefallen. Insgesamt ist bei Erdbeeren im Freiland und unter hohen begehbaren Schutzabdeckungen von einer Erntemenge von rund 97.300 Dezitonnen auszugehen. Dies sind 17,4% weniger als im Jahr 2018 (117.700 Dezitonnen) bzw. 18,4% weniger im Vergleich zum langjährigen Mittel (119.200 Dezitonnen).

Auch der Hektarertrag des Spargels bleibt mit 53,6 Dezitonnen hinter den Erwartungen zurück. Im Vergleich zum Vorjahr ist der Hektarertrag 20,9% (67,8 Dezitonnen pro Hektar) und im Vergleich zum langjährigen Mittel um 17,4% (64,9 Dezitonnen pro Hektar) niedriger. Die diesjährige Erntemenge von Spargel beträgt rund 168.500 Dezitonnen und liegt somit um 27,8% unter dem Vorjahreswert (233.500 Dezitonnen) bzw. um 10,0% unter dem langjährigen Mittel (187.200 Dezitonnen).

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