BASF: Innovationen für eine nachhaltige Landwirtschaft

BASF hat ihre Pipeline für landwirtschaftliche Lösungen deutlich erweitert und wird bis 2028 Innovationen mit einem voraussichtlichen Spitzenumsatzpotenzial von mehr als 6 Mrd. Euro auf den Markt bringen.

BASF hat ihre Pipeline für landwirtschaftliche Lösungen deutlich erweitert und wird bis 2028 Innovationen mit einem voraussichtlichen Spitzenumsatzpotenzial von mehr als 6 Mrd. Euro auf den Markt bringen.

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Die Pipeline beinhaltet eine Fülle von chemischen und biologischen Pflanzenschutzprodukten, Saatgut und Traits sowie digitale Lösungen. Dies wird die führende Position der BASF im Bereich innovative und nachhaltige Landwirtschaft weiter stärken. Die Innovationspipeline von BASF zeigt konkreten Fortschritt, der auf kontinuierlichen Investitionen in Forschung und Entwicklung, der Integration der erworbenen Geschäfte und starken Partnerschaften basiert. Im Jahr 2019 wird BASF rund 900 Mio. Euro für F&E in landwirtschaftliche Lösungen investieren.

„Wir bieten Landwirten eine umfassende Palette an innovativen Technologien, Lösungen und Know-how, die sie bei der erfolgreichen Entwicklung ihrer Betriebe unterstützt und gleichzeitig die Anforderungen der Lebensmittelwertschöpfungskette erfüllt“, sagt Markus Heldt, Leiter des BASF-Unternehmensbereichs Agricultural Solutions. „Wir richten unser aktuelles und zukünftiges Portfolio aktiv auf nachhaltigere Lösungen aus. Nachhaltigkeit ist fest in unserem gesamten F&E-Entscheidungsprozess verankert, von der frühen Forschungsphase bis zur Produktentwicklung. So können wir hochwirksame, innovative Wirkstoffe entwickeln, zum Nutzen der Landwirte, der Gesellschaft und der Umwelt.“

Innovative Forschung verbunden mit einem tiefen Verständnis für reale Herausforderungen

Die Ernährung der wachsenden Bevölkerung bei gleichzeitiger Bewältigung von Herausforderungen, wie unvorhersehbares Wetter, der effizienten Bekämpfung von Krankheiten und Schädlingen, der Verknappung natürlicher Ressourcen und der Verfügbarkeit von Anbauflächen, machen Innovationen noch notwendiger. Diese globalen Trends beeinflussen die Ernährungssicherheit und die allgemeine Nachhaltigkeit von Nahrungsmitteln und Agrarsystemen. Die hochmoderne Innovationspipeline der BASF bietet Landwirten neue Technologien und Lösungen in allen wichtigen Kulturen und Regionen, um diesen Herausforderungen zu begegnen.

Ein Beispiel für die Innovationskraft der BASF ist die Forschung und Entwicklung für den Sojaanbau. Als eine der wichtigsten und gefragtesten Nutzpflanzen in der gesamten Landwirtschaft und im Handel tragen Sojabohnen wesentlich zur weltweiten Nahrungs- und Futtermittelversorgung bei. BASF hat innovative Lösungen für Sojabauern entwickelt, um hohe Erträge und Qualität zu erzielen. Dazu zählen:

  • Das neue Sojasaatgut der BASF mit der Trait-Plattform LibertyLink®GT27TM ermöglicht es den Landwirten, Liberty®-Herbizide, Glyphosat und, vorbehaltlich der Zulassung, ein Herbizid mit einer neuen Wirkungsweise zur Unkrautkontrolle nach dem Auflaufen anzuwenden. Diese innovative Sojatechnologie wird den Landwirten unter der BASF-Marke Credenz® sowie unter Lizenzmarken angeboten. Die Markteinführung ist für 2020 geplant.
  • Als entsprechendes Instrument für das Krankheits- und Schädlingsmanagement bietet das Unternehmen mit ILeVO® ein Nematizid/Fungizid zur Saatgutbehandlung an. Es ist das einzige Produkt auf dem U.S.-Markt, das einen wirksamen Schutz vor dem sogenannten „Sudden Death Syndrom“ (SDS) und Nematoden in der Saatgutzone bietet, was zu gesünderen Pflanzen und einem höheren Ertragspotenzial führt. Eine weitere Zulassung in Brasilien wird bis 2020 erwartet.
  • BASF hat das Herbizid Tirexor® entwickelt, um sicherzustellen, dass Landwirte weltweit weiterhin Zugang zu einem effektiven Unkrautmanagement haben. Dieser neue Wirkstoff ist speziell zur Bekämpfung resistenter Unkräuter ausgelegt, darunter weitverbreitete Gräser und breitblättrige Unkräuter. Das Unternehmen hat 2018 in Australien und Nordamerika ein Zulassungsdossier für dieses neue Herbizid eingereicht. Nach Zulassung durch zuständige Behörden erwartet BASF für 2020 die erste Markteinführung von Tirexorbasierten Produkten in Australien.
  • Um ihr Portfolio weiter auszubauen und Landwirten zusätzliche Lösungen anzubieten, hat BASF zusammen mit Mitsui Chemicals Agro, Inc. Broflanilide entwickelt. Der Wirkstoff ist ein leistungsfähiges und vielseitiges neues Insektizid zur Bekämpfung von Kauschädlingen. Erste Markteinführungen werden für 2020 erwartet.

BASF verfügt über eine ähnlich vielfältige und vielversprechende Innovationspipeline für den gesamten Anbauzyklus von weiteren wichtigen Kulturen, wie Raps, Weizen, Reis sowie Obst und Gemüse. Die kürzlich erworbenen Geschäfte haben den Umfang der Innovationsplattform des Unternehmens deutlich erweitert. Damit kann BASF noch umfassendere landwirtschaftliche Lösungen anbieten und ermöglicht Landwirten so eine echte Auswahl innerhalb einer konsolidierten Branche.

Innovative Projekte, um nachhaltig höhere Erträge für eine breite Palette von Nutzpflanzen zu erzielen

Das Resistenzmanagement ist eine der großen Herausforderungen, vor denen alle Landwirte stehen. Mit dem neuesten Fungizid Revysol® bietet BASF ihnen in allen Regionen ein wichtiges Instrument, um Resistenzen in vielen bedeutenden Kulturen zu begegnen. Das sind beispielsweise Getreide, Soja, Mais, Obst und Gemüse. Der neue Wirkstoff bietet Landwirten eine hervorragende biologische Wirksamkeit in einer Vielzahl von Nutzpflanzen und Flexibilität bei der Anwendung, um ihren landwirtschaftlichen Betrieb zu verbessern. Revysol wird Landwirten weltweit helfen, eine hohe und zuverlässige Pflanzenvitalität, mehr Ertrag und bessere Qualität zu erreichen. Mit den ersten Zulassungen in Kolumbien und Korea bereitet sich BASF auf weitere Markteinführungen vor. Nach Registrierung durch die jeweiligen Behörden werden die ersten Markteinführungen von Revysolbasierten Produkten für Getreide für 2019/2020 erwartet. Zudem plant BASF die Einführung eines neuen Produkts zur Saatgutbehandlung auf Basis von Revysol, das unter der Marke Relenya™ vertrieben wird. Dieses Produkt schützt das Saatgut und die Wurzelzone von Getreide vor pathogenen Pilzen während der frühen Entwicklung der Pflanze. Der Markteintritt in den USA wird für 2021 erwartet, vorbehaltlich der behördlichen Genehmigungen. Weitere Regionen werden folgen.

Neue Produkte für digitale Landwirtschaft ermöglichen besser informierte Entscheidungsfindung

BASF-Kunden sind Unternehmer in einem anspruchsvollen Geschäftsumfeld. Daher müssen moderne Landwirte immer mehr Daten analysieren und mit zunehmender Komplexität umgehen, um die richtigen Anbauentscheidungen zu treffen. Die xarvioTM Digital Farming Solutions der BASF unterstützen sie dabei – mit digitalen Produkten wie xarvio Field Manager oder xarvio Scouting –, diese Daten zu ihrem Vorteil als Grundlage für eine besser informierte Entscheidungsfindung zu nutzen. So kann ein effizienterer und nachhaltigerer Einsatz von Ressourcen und deren Allokation gewährleistet werden. Ein aktuelles Beispiel aus der digitalen Innovationspipeline von xarvio ist xarvio Healthy Fields. Dieses Servicepaket für effizienten Pflanzenschutz, das sich aktuell in der Konzeptphase befindet, liefert nicht nur feldzonenspezifische Strategien und deren Umsetzung durch einen zertifizierten Unternehmer oder den Landwirt selbst über den xarvio Field Manager, sondern wird auch den Erfolg der Pflanzenschutzanwendung garantieren.

Bekenntnis zu Spitzenforschung für die Landwirtschaft

„Innovation ist in unserer Branche ein Muss. Wir verbinden unsere Leidenschaft und Expertise für innovatives Denken mit einem tiefen Verständnis für die realen Herausforderungen, vor denen Landwirte und die Agrarindustrie stehen. Unser Fokus liegt auf innovationsgetriebenem Wachstum, dem gezieltem Ausbau unseres Portfolios und der Realisierung von Synergien aus den erworbenen Geschäften. Als neues und noch stärkeres Team sind wir heute in einer einzigartigen Position, um mit führenden Produkten, Instrumenten und Lösungen, die den Bedürfnissen unserer Kunden entsprechen, neue Wege zu gehen. Auf der Grundlage dieser Fähigkeiten werden wir nachhaltig wachsen und unser Engagement für die Zukunft der Landwirtschaft ausbauen“, betont Heldt.

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