Balkonpflanze des Jahres 2018: Lavendel

Lavendel eignet sich ausgezeichnet als Balkonpflanze, da er gut sonnen- und windverträglich ist, und in kleinen Größen angeboten wird, die in einen Blumenkasten passen.

Balkonpflanze des Jahres 2018: Lavendel. Bild: Blumenbüro Holland.

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Nichts erinnert so sehr an die Provence und einen sonnendurchfluteten Sommer, wie der Lavendel (Lavandula). Die Pflanze tritt in vielen Erscheinungsformen auf, bietet Farben von fast Weiß und Lila bis Tiefviolett, verlangt wenig Pflege und verströmt einen herrlichen Duft. Der Lavendel eignet sich ausgezeichnet als Balkonpflanze, da er gut sonnen- und windverträglich ist, und in kleinen Größen angeboten wird, die in einen Blumenkasten passen. Natürlich gibt es auch etwas größere Pflanzen, die solo in einem Topf stehen können. Für alle Lavendel-Pflanzen gilt, dass die Blüten aufrecht nach oben wachsen, so dass sie wenig Platz benötigen und trotzdem für Farbe und Duft sorgen.

Sortimentsauswahl​

Lavendel gibt es in verschiedenen Arten und Sorten, mit häufig graugrünen bis grünen Blättern und an den Triebspitzen blaue oder lila Blütenähren, die sich aus lippenförmigen Einzelblüten zusammensetzen. Die am häufigsten angebotene Sorte ist L. angustifolia 'Hidcote' mit schmalen, grauen Blättern und violettblauen Blüten. Die Pflanze blüht lange und anhaltend bis Ende September. L. angustifolia 'Munstead' blüht mit lilablauen Blüten kurz aber reich in den Sommermonaten. Beide Sorten zeichnen sich durch eine gute Winterhärte aus. Darüber hinaus gibt es viele Sorten des Schopflavendels L. stoechas. Dieser ist nicht ganz winterhart, hat aber lustige, große violette Hochblätter und wird aus diesem Grund auch „der Lavendel mit der Fahne” genannt.

Wissenswertes Lavendel​

  • Le Lavandou im Süden Frankreichs war früher der römische „Waschplatz” Lavandula.
  • Auch die alten Ägypter waren große Lavendelliebhaber. Pharao Tutanchamun wurde ein Parfümkrug mit Lavendel in seinen Sarkophag gelegt.
  • Seit alters her ist der Lavendel auch für seine beruhigenden Eigenschaften bekannt.
  • Aus den getrockneten Blüten lassen sich Duftsäckchen machen.

Herkunft

Lavendel gehört wie die Minze zur Familie der Lippenblütler und wächst vor allem rund um das Mittelmeer. Doch die Pflanze entwickelt sich auch gut in den kühleren Regionen Mittel-und Nordeuropas.

Darauf sollten Sie beim Kauf achten

  • Überprüfen Sie die Reife, die Winterhärte und die Anzahl der Blüten pro Pflanzen: Die Lavendelblüten und Knospen sollten beim Kauf schon etwas Farbe zeigen.
  • Der Lavendel benötigt einen feuchten Topfballen, die Blätter sollten jedoch trocken bleiben. Die Pflanzen sollten auch nicht zu nah nebeneinander stehen, da sie anfällig sind für Botrytis.
  • Der Grauschimmel wird durch einen Pilz verursacht, der auftritt, wenn bei Lagerung oder Transport die Luftzirkulation zwischen den Lavendelpflanzen nicht ausreichend war.
  • Außerdem müssen die Pflanzen frei von Krankheiten und Schädlingen, wie Blattläusen und Schaumzikaden, sein.

Pflegetipps für Konsumenten

  • Der Lavendel steht gern hell und sonnig und benötigt Wärme für eine reiche Blüte.
  • Der Topfballen darf leicht feucht sein, aber sorgen Sie dafür, dass das überschüssige Wasser ablaufen kann.
  • In Töpfen und Kästen unterstützt eine zweiwöchentliche Düngung, die Pflanzen gesund, kompakt und reichblühend zu halten.
  • Falls gewünscht, kann die Pflanze im Februar oder März zurückgeschnitten werden, es sollten aber mindestens Triebe von 15 cm Länge stehenbleiben. (Quelle: Blumenbüro Holland)
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