Baden-Württemberg: Unterschiede beim Ökolandbau

Nach Feststellungen des Statistischen Landesamts haben im Jahr 2016 insgesamt 3.446 landwirtschaftliche Betriebe in Baden‑Württemberg 132. 000  ha landwirtschaftlich genutzte Fläche (ha LF) ökologisch bewirtschaftet.

Große regionale Unterschiede beim Ökolandbau in Baden-Württemberg. Bild: GABOT.

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132. 000  ha werden in Baden-Württemberg ökologisch bewirtschaftet. Dabei zeigen sich große regionale Unterschiede hinsichtlich des Anteils der ökologisch wirtschaftenden Betriebe wie auch der ökologisch bewirtschafteten Fläche. Der höchste Anteil an ökologisch wirtschaftenden Betrieben zeigt sich im Landkreis1 Waldshut. Jeder sechste Betrieb (16,3%) wirtschaftet dort ökologisch. Der Anteil der von diesen Betrieben bewirtschafteten Fläche beträgt nahezu ein Fünftel (18,9%) der landwirtschaftlich genutzten Fläche im Landkreis. Auf Platz zwei hinsichtlich des Anteils der Ökobetriebe liegt der Landkreis Ravensburg (15,3%), der mit 357 Ökobetrieben auch die höchste absolute Anzahl aufweist. Hinsichtlich der ökologisch bewirtschafteten Fläche liegt der Landkreis Ravensburg mit einem Anteil von 14,4% zwar klar über dem Landesdurchschnitt von 9,3%, aber in der Rangfolge der Landkreise nur auf Platz fünf. Den zweithöchsten Anteil an Öko-LF reklamiert der Landkreis Tübingen mit 16,8% für sich. Auf Platz drei beim Anteil der Ökobetriebe liegt der Schwarzwald-Baar-Kreis, wo fast jeder siebte Betrieb (13,7%) ökologisch wirtschaftet. Beim Anteil der Ökofläche liegt der Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald mit 16,4% auf Platz drei.

Das andere Ende im Land markieren die Landkreise Rastatt und Heilbronn. In beiden Landkreisen liegt die Bedeutung der ökologischen Landwirtschaft deutlich unter dem Landesmittel. Im Landkreis Rastatt wirtschaftet nur einer von dreißig Betrieben (3,4%) nach den Richtlinien des ökologischen Landbaus, der Anteil an der Fläche fällt mit 2,7% noch etwas niedriger aus. Im Landkreis Heilbronn wirtschaften 4,1% der Betriebe ökologisch, der Anteil der Ökofläche erreicht mit 4,8% nur etwas mehr als die Hälfte des Landesdurchschnitts.

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