Baden-Würteemberg: Kompetenzteam für den heimischen Gemüsebau

Ein starker Berufsstand verfügt auch über ein starkes Verbandswesen. Am 20.09.2016 wurde der neue Fachgruppenvorstand Gemüsebau für den aus drei Landesverbänden entstandenen Gartenbauverband Baden-Württemberg-Hessen e. V. (GVBWH) gewählt.

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Ein starker Berufsstand verfügt auch über ein starkes Verbandswesen. Am 20.09.2016 wurde der neue Fachgruppenvorstand Gemüsebau für den aus drei Landesverbänden entstandenen Gartenbauverband Baden-Württemberg-Hessen e. V. (GVBWH) gewählt. Die Wahl fand auf der Fachveranstaltung „39. Hohenheimer Gemüsebautag“ statt. Zum Vorsitzenden wurde Uli Natterer aus Vaihingen/Enz gewählt. Den stellvertretenden Vorsitz übernehmen Claudia Trübenbach aus Bickenbach sowie Hans Hornig aus Heidelberg. Mit den Beisitzern Frank Edel aus Lampertheim, Florian Hiss aus Schallstadt-Mengen, Matthias Keller aus Singen, Gerhard Kiemle aus Bietigheim-Bissingen, Leonhard Maier aus Ulm, Helmut Postweiler aus Karlsruhe, Fritz Raff aus Filderstadt, Heinrich Stahl aus Büttelborn, Jirko Stille aus Klein-Gerau und Georg Willmann aus Ingersheim sind alle Anbaugebiete, Betriebs- und Absatzformen vertreten.

Gerhard Hugenschmidt, Präsident des Gartenbauverbandes Baden-Württemberg-Hessen e.V., freute sich außerordentlich über so viele Besucher. „Es zeigt einerseits das Interesse, die Zukunft für den Gemüsebau in der Fachgruppe des neuen Verbandes GVBWH mitgestalten zu wollen und natürlich spricht dies auch ganz deutlich für die hochkarätige Fachveranstaltung Hohenheimer Gemüsebautag“, so Präsident Hugenschmidt. Traditionell ist die Staatsschule Hohenheim Mitveranstalter und zeigt auf ihrem Versuchsgelände neue Züchtungsversuche. Christian Ufen, Bundesvorsitzender der Gemüseerzeuger, bereicherte die Fachveranstaltung mit einer Diskussionsrunde „Zukunft für den heimischen Gemüsebau“.

„Der Gemüsebau in Baden-Württemberg und Hessen spielt bundesweit eine wichtige Rolle, eine führende im geschützten Anbau und ebenso im ökologischen Anbau. Gut ein Drittel der Unterglasflächen liegen hier. Qualität und Frische zeichnet das heimische Gemüse besonders aus.

„Aus der Region für die Region“ wird immer beliebter. Neben Vermarktungsorganisationen wird ein großer Teil des hier erzeugten Gemüses direkt an den Endkunden abgesetzt. Der Gemüsebau ist die Sparte mit der höchsten Bruttowertschöpfung. 20,8% der bundesdeutschen Einwohner leben in Baden-Württemberg und Hessen und verfügen über eine Kaufkraft von 377 Mrd. Euro. Für sie wird auf 19.064 ha Gemüse angebaut.

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