Anthurien: Voller Leichtigkeit und Eleganz

Anthurien sind schöne Blühpflanzen, die es durch Züchtungsbemühungen in vielen Farben gibt. Helle Exemplare schaffen in jedem Raum des Hauses ein sommerfrisches Feeling.

Mit Leichtigkeit und Eleganz scheinen die hellen Hochblätter über dem dunklen Laub der Anthurie zu schwerben. Bild: anthuriuminfo.

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Das Faszinierendste an Anthurien sind ihre farbigen Hochblätter, die auf langen Blütenstielen thronen. Je nach Sorte entwickeln sie sich unterschiedlich groß und können herz-, ei- oder bandförmig sein. Allen gemein ist, dass sich aus ihrer Mitte ein auffälliger Blütenkolben erhebt, der charakteristisch für die gesamte Familie dieser Aronstabgewächse ist. Bereits Ende des 19. Jahrhunderts, kurz nachdem die Schönheiten in den tropischen Gebieten Amerikas entdeckt worden waren, eroberten sie sich in Europa einen Spitzenplatz unter den beliebten Zimmerpflanzen. Dank gezielter Züchtungen können sie heute in ganz unterschiedlichen Farbnuancen angeboten werden. Bei einigen zeigen sich die Hochblätter sogar mehrfarbig.

Weiß, Blassgelb, Rosa ... ein sommerfrisches Feeling in der Wohnung schaffen derzeit vor allem die Anthurien in den hellen Tönen. Obwohl ihre Blütenstiele sehr robust sind, lassen die Farben ihrer Hochblätter sie zart und fragil erscheinen. Voller Leichtigkeit und Eleganz heben sie sich vom dunklen, oft glänzenden Laub der Pflanzen ab. Anthurien gibt's mit Wuchshöhen zwischen 40 und 100 Zentimetern, die Wuchsbreite liegt bei durchschnittlich 30 bis 60 Zentimetern. Wegen dieser großen Auswahl findet sich schnell für jedes Zimmer im Haus das passende Gewächs.

Wohlfühlorte

Anthurien sind wunderbar unkomplizierte Pflanzen. Da sie als Tropengewächse keine Jahreszeiten kennen, bilden sie regelmäßig neue Blätter. Ihren Blütenschmuck zeigen die meisten Sorten in einem etwa vierteljährlichen Rhythmus. Das heißt, nach einer dreimonatigen Blütezeit, legen sie eine kleine Pause ein, bevor neue Knospen erscheinen. Zwar mögen es Anthurien hell, vertragen aber keine pralle Sonne. Es sollte also nicht unbedingt ein Platz auf der Fensterbank sein. Ob sich die Topfpflanzen an ihrem Standort wohlfühlen, geben sie ihrem Besitzer schnell zu verstehen: Bekommen sie gelbe Blätter, ist meist zu viel Sonnenlicht der Grund, verfärbt sich das Laub dagegen braun, stehen sie zu dunkel.

Der Wurzelballen der Aronstabgewächse ist nicht besonders groß und sollte immer gleichmäßig feucht gehalten werden. Staunässe ist aber wie bei fast allen Topfpflanzen zu vermeiden. Während der Hauptwachstumszeit im Frühjahr und in den Sommermonaten sind Anthurien für eine regelmäßige Düngergabe dankbar. Auch empfiehlt es sich, jüngere Pflanzen, die noch nicht ihre endgültige Größe erreicht haben, hin und wieder umzutopfen. Dann zeigen sich die Exotinnen immer in Bestform und erfreuen uns stets aufs Neue mit reicher Blütenpracht. (GPP)

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