"ZVG: Gemeinsam für den Gartenbau!"

Generalsekretär Fleischer gab einen Überblick über die Bandbreite der politischen Arbeit des ZVG für den Gartenbau. Als Erfolg des ZVG sah er das seit 1. Januar gestartete Bundesprogramm Energieeffizienz in Gartenbau und Landwirtschaft.

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Generalsekretär Fleischer gab einen Überblick über die Bandbreite der politischen Arbeit des ZVG für den Gartenbau. Als Erfolg des ZVG sah er das seit 1. Januar gestartete Bundesprogramm Energieeffizienz in Gartenbau und Landwirtschaft. „Unser Verband hat durch permanente Kommunikation gegenüber der Politik den Boden für das Programm bereitet. Damit stehen den Produzenten in den kommenden drei Jahren 65 Mio. Euro für Investition und Beratung zur Verfü- gung.“ Es sei nun Aufgabe der Gartenbaubetriebe die Fördermittel für gute betriebliche Energieeffizienzkonzepte abzurufen. Den Start des Programms bezeichnete er als positiv.

Außerdem ging Fleischer auf „Natürlich schöne Augenblicke“ ein. Die Imagekampagne für Blumen und Pflanzen befände sich auf einem guten Weg. Die IPM wurde genutzt um weitere Partner wie verschiedene Jungpflanzenbetriebe oder das Blumenbüro Holland zu gewinnen. Ganz aktuell hat der Bundesverband der Einzelhandelsgärtner im ZVG seine Beteiligung an der Kampagne beschlossen. Fleischer: „Das freut mich ganz besonders, weil ‚Natürlich schöne Augenblicke‘ mit diesem Partner einen zusätzlichen Schub in die Endverkaufsbetriebe, und damit hin zum Verbraucher bekommt.“

Große Sorgen macht dem Generalsekretär das Thema Pflanzenschutz. Hier befände sich die Gesellschaft in einer erheblichen Schieflage. Der Nutzen von Pflanzenschutz spiele in der öffentlichen Debatte quasi keine Rolle mehr. Begriffe wie ‚Risiko‘ und ‚Angst‘ dominierten die gesellschaftliche wie politische Diskussion. Außerdem trete die Europäische Harmonisierung der Pflanzenschutzmittelzulassung auf der Stelle. „Hier ist die Politik gefragt. Wenn diese nicht bald zu einer realistischen Betrachtung des Themas zurückkommt, werden unsere Produzenten in wenigen Jahren vor erheblichen Bekämpfungslücken stehen – mit allen entsprechenden Folgen.“ (ZVG)

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