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Agrarwirtschaft: Krisenfestigkeit auf die Probe gestellt
Gleichzeitig müssen sich die Landwirte auf der ganzen Welt mit beispiellosen Verwerfungen aufgrund der COVID-19-Pandemie auseinandersetzen. Eine separate Umfrage unter europäischen Landwirten ergab, dass 46%der Befragten eine deutliche Beeinträchtigung ihres Geschäftsbetriebs aufgrund des Coronavirus verzeichneten. 53% meinten jedoch, der Klimawandel sei nach wie vor die dringlichste Priorität, während 63% zustimmten, der Klimawandel würde in den kommenden fünf Jahren stärkere Auswirkungen auf ihr Geschäft haben als COVID-19.
Syngenta Group lancierte heute ihren neuen Plan für verantwortungsvolles Wachstum („Good Growth Plan“), der den Kampf gegen den Klimawandel und gegen den Verlust an Biodiversität ins Zentrum der Erholung des Landwirtschaftssektors von den wirtschaftlichen und sozialen Folgen der durch COVID-19 bedingten Einschränkungen stellt. Der neue Plan für verantwortungsvolles Wachstum beinhaltet mutige neue Verpflichtungen zur Reduzierung des CO2-Fussabdrucks der Landwirtschaft und zur Unterstützung von Landwirten im Umgang mit extremen Witterungsverläufeninfolge des Klimawandels.
Erik Fyrwald, Chief Executive Officer der Syngenta Group, sagte: „Seit Einführung des Plans für verantwortungsvolles Wachstum sind dessen Grundsätze und Prioritäten zu einem wesentlichen Bestandteil des Geschäfts von Syngenta geworden. Der Plan war aber nur der Anfang.
Die Coronavirus-Pandemie hat offenbart, wie anfällig das landwirtschaftliche Ökosystem ist. Doch auch der Klimawandel ist eine unumgängliche Bedrohung, der wir uns stellen müssen, bevor es zu spät ist. Während die COVID-19-Beschränkungen nach und nach aufgehoben werden und Wirtschaft und Landwirtschaft allmählich wieder anlaufen, müssen wir eine Erholung der Landwirtschaft unterstützen, die den Klimawandel und Verlust an Biodiversität ins Zentrum rückt.
Die von Ipsos MORI im Auftrag von Syngenta Group durchgeführte Umfrage ergab, dass über vier von fünf der befragten Landwirte der Meinung waren, der Klimawandel hat zumindest gewisse Auswirkungen auf die Nahrungsmittelproduktion gehabt. Zudem glaubten die meisten (59%), dass eine Reduzierung von Treibhausgasen ihre landwirtschaftlichen Betriebe finanziell stabiler und wettbewerbsfähiger aufstellen würde.
Syngenta Group gab jetzt bekannt, dass das Unternehmen alle Ziele des ursprünglichen, im Jahr 2013 ins Leben gerufenen Plans für verantwortungsvolles Wachstum erreicht oder übertroffen hat. So wurden mehr als 14 Mio. Hektar ausgelaugter Böden wieder in landwirtschaftliche Nutzfläche umgewandelt und auf mehr als 8 Mio. Hektar wurde die Biodiversität verbessert.
Mit dem neuen Plan für verantwortungsvolles Wachstum verpflichtet sich die Syngenta Group, bis 2025 2 Mrd. USD (ca. 1,8 Mrd. Euro) in eine nachhaltige Landwirtschaft zu investieren und jedes Jahr zwei technologische Lösungen für mehr Nachhaltigkeit auf den Markt zu bringen.
Der neue Plan umfasst vier Verpflichtungen:
• Innovationenfür Landwirte und Naturbeschleunigen
• CO2-neutrale Landwirtschaft anstreben
• Für Gesundheits-und Arbeitsschutz sorgen
• Wirkungsvolle Partnerschaften eingehen
Dazu gehört auch die Verpflichtung, die CO2-Intensität ihrer Aktivitäten bis 2030 um 50% zu reduzieren und damit die Zielsetzung des Pariser Klimaabkommens zu unterstützen. Das Engagement von Syngenta wurde von der Science Based Targets Initiative (SBTi) validiert und anerkannt. Darüber hinaus verpflichtete sich die Syngenta Group unlängst zu den Zielsetzungen der SBTi, den globalen Temperaturanstieg auf 1,5Grad zu begrenzen.
Alexandra Brand, Chief Sustainability Officer der Syngenta Group, sagte: „Aus Gesprächen mit Landwirten wissen wir, dass sie als erste unter dem Klimawandel und dem Verlust der Biodiversität zu leiden haben. Nun könnten auch die Beschränkungen im Zusammenhang mit COVID-19 langwierige Auswirkungen auf den Nahrungsmittel-und Landwirtschaftssektor haben. Deshalb sind die beträchtlichen Investitionen in Innovation im Rahmen des neuen Plans für verantwortungsvolles Wachstum notwendig, um den Klimawandel zu bekämpfen und ein Nahrungsmittelsystem im Einklang mit der Natur zu schaffen.“
Ein Beispiel, das den Umfang des Engagements der Syngenta Group unter Beweis stellt, ist die Ankündigung einer Partnerschaft mit der NGO Solidaridad Network. Das Ziel besteht darin, in mehreren Entwickungsländern nachhaltige Lösungen in großem Maßstab umzusetzen, dank derer bäuerliche Gemeinschaften befähigt werden, die Nahrungssicherheit zu gewährleisten. So zum Bespiel ein Projekt für den Kaffeeanbau in Kolumbien, dass Kleinbauern dabei helfen soll, ihr Einkommen um 25% zu steigern, indem der Kaffeekirschenkäfer bekämpft wird.
Heske Verburg, Geschäftsführerin von Solidaridad Europa, sagte: “Wir glauben, dass eine nachhaltige landwirtschaftliche Produktion die Norm sein sollte. Unsere Partnerschaft mit Syngenta zielt darauf ab, Landwirte in Entwicklungsländern dabei zu unterstützen, ihre Lebensgrundlagen zu verbessern und gleichzeitig in Harmonie mit der Natur zu produzieren. Für viele Landwirte auf der ganzen Welt gehören die Produkte von Syngenta zur täglichen Realität. Unsere Partnerschaft wird wichtige Erkenntnisse liefern, um eine nachhaltige Produktion im großen Maßstab zu erreichen.''
Bereits im Oktober 2019 hat Syngenta die Partnerschaft mit The Nature Conservancy für das „Reverte“-Projekt in Brasilien angekündigt, die darauf abzielt, in den kommenden fünf Jahren 1 Mio. Hektar degradierter landwirtschaftlicher Nutzfläche zu regenerieren.
Jennifer Morris, Chief Executive Officer von The Nature Conservancy (TNC), sagte: “Der Klimawandel und der Verlust von Biodiversität sowie die steigende Nachfrage nach Nahrungsmitteln erhöhen den Druck auf den Planeten und untergraben die Produktivität und Widerstandsfähigkeit von Ackerbau-und Viehzuchtbetrieben sowie Fischereien auf der ganzen Welt. Die Auswirkungen von COVID-19 machen die Bewältigung dieser Herausforderungen noch dringlicher. Um diese beunruhigenden Entwicklungen umzukehren, muss sektorübergreifend an intelligenten, skalierbaren Lösungen gearbeitet werden, die eine für Mensch und Natur positive Zukunft sichern. TNC anerkennt die Rolle, die Landwirte auf der ganzen Welt bei der Entwicklung von Lösungen spielen, und freut sich, mit der Syngenta Group auf das ambitionierte Ziel hinzuarbeiten, ein Nahrungsmittelsystem im Einklang mit der Natur zu schaffen.” (Syngenta Group)

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