Apolda: "Schönster Schaugarten" - Sieger stehen fest

14 Schaugärten präsentierten sich vom 29. April bis 24. September 2017 den Besuchern auf der 4. Thüringer Landesgartenschau in Apolda.

Garten "Ein Wohnzimmer im Grünen" von Uli Rosenkranz Garten- und Landschaftsbau. Bild: Fördergesellschaft Landesgartenschauen Hessen und Thüringen mbH.

Anzeige

Als Highlight der Landesgartenschau erwiesen sich die Schaugärten als Besuchermagnet. In den Gärten konnten sich die Besucher über individuellen Ausführungen der Gartengestaltung informieren und Anregungen für den eigenen Garten entwickeln. Aus einer Besucherumfrage und einer Expertenbewertung ist nun der schönste Schaugarten ermittelt worden. Über 2.800 Besucher beteiligten sich an der Befragung, die im Gärtnertreff auf der Landesgartenschau durchgeführt wurde. Eine Expertenjury aus Fördergesellschaft Landesgartenschauen Hessen und Thüringen mbH, Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft und der Stadt Apolda bewertete bei einem Rundgang zusätzlich die Leistungen der grünen Branche.

Jury und Besucher sind sich einig: Der Garten „Ein Wohnzimmer im Grünen“ von Uli Rosenkranz Garten- & Landschaftsbau aus Eisenberg belegt den ersten Platz. Gemeinsam mit den Planern von My-STiLart Gartenplanung aus Bad Klosterlausnitz schuf Uli Rosenkranz einen Wohngarten, der mit modernen Gestaltungselementen aus Holz und Stein mit einer zeitlosen Bepflanzung zum Wohlfühlen einlädt.

Den zweiten Platz belegt der Schaugarten Nicht nur für Schönwettertage“, der vom Apoldaer Unternehmen Gärten von Panknin GmbH geplant und ausgeführt wurde. Die LINDENLAUB GmbH landet mit dem Garten Verstrickt und verfärbt“ auf dem dritten Platz. Die Planung des Gartens übernahm die DANE Landschaftsarchitektur und Stadtplanung BDLA in Weimar.

Die Verleihung der Urkunden der schönsten Gärten der Landesgartenschau Apolda findet auf dem Neujahrsempfang der Grünen Verbände Thüringens am 31. Januar 2018 im Deutschen Gartenbaumuseum in Erfurt statt.

Kommentare (41)


Claudia 02. Mär. | 11:36

Soll das ein Witz sein? In Zeiten von Insektensterben, Feinstaubbelastung und dem Ruf nach Artenvielfalt, gewinnt eine solche Ausstellungsfläche für Baumaterial mit einer Minimonokultur aus drei ökologisch sinnlosen Koniferen? Unglaublich!

 
Elke Grimme 02. Mär. | 11:09

Ein Garten des Grauens!

 
Hartmut Rothweiler 02. Mär. | 08:10

Das ist ganz fürchterlich. Ein Albtraum. Mir fehlen die Worte.

 
Charlotte 02. Mär. | 07:07

Das ist eine Kiesgrube und kein Garten! Das ist doch Beihilfe zum Artensterben.

 
Mahieu 02. Mär. | 06:30

Das ist ja unfassbar, was hier als Wohnzimmer im Grünen bezeichnet wird. Diese Steinwüste bietet nichts, weder für Mensch noch Tier. Diese Steinwüste ist tot!!! Einfach traurig, wie so eine Bewertung zustande kommt, wo alle vom Insektensterben sprechen! Eine Katastrophe!!!

 
Dominik 01. Mär. | 23:53

Das soll ein Garten sein??? Das ist der wahrgewordene Albtraum aus Stein und Beton. Besser passt der Preis für das lebensfeindlichste Grundstück... In einer Zeit des menschengemachten Artensterbens die größtmögliche Unverantwortlichkeit!

 
Dirk 01. Mär. | 20:34

Die einzigen, die hier wohl gewonnen haben, sind Hersteller und Vertrieb dieser unglaublichen Scheußlichkeiten. Sorry, das hat nichts mit Garten, Grün oder Natur zu tun. Was für ein Trauerspiel!!

 
Torsten Birghan 01. Mär. | 18:35

Das ist kein Garten, das ist ein Trümmerfeld. Das hat mit Natur nichts zu tun und mit Wohlfühlen schon gar nichts. Was ist das für eine naturferne Jury? Unfaßbar!

 
Doro 01. Mär. | 18:23

Was hat das mit Garten zu tun??? Das schönste Kiesbett, ja, das würde passen. Aber Garten? Schlimm das Foto, ganz ganz schlimm.

 
Anja Tonk 01. Mär. | 17:45

Ist jetzt nicht ernst, oder? Dass eine Steinwüste einen GARTENpreis erhält?

 

Anzahl Kommentare:41