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4. Thüringer Gärtnertage eröffnet
Der Staatssekretär im Thüringer Ministerium für Landwirtschaft, Naturschutz und Umwelt, Prof. Dr. Christian C. Juckenack, eröffnete am Freitag die „4. Thüringer Gärtnertage“ auf der ega in Erfurt.„Kaum ein Ort in Thüringen ist geeigneter zur Präsentation einer Gartenpflanzen-, Raritäten- und Kakteenbörse als das attraktive Freigelände der ega, das in voller Blüte steht und derzeit saisonale Höhepunkte wie die Fuchsien- und Dahlienschau bietet. Hinzu kommt die lange Tradition der Stadt Erfurt als Stadt des Gartenbaus“, betonte Staatssekretär Prof. Dr. Juckenack. Ein umfangreiches Sortiment an Zubehör ergänzt das zahlreiche Pflanzenangebot. Hinzu kommen Führungen durch das Gelände und ein breit gefächertes Vortragsprogramm wie zum Beispiel zu Schaderregern im Garten oder zur Regenwassernutzung.
Wer neben den Einkaufsmöglichkeiten auf der ega sich darüber hinaus noch zu aktuellen Sortimenten, Kulturverfahren und gärtnerischen Anbaumethoden der Fachsparten Zierpflanzenbau, Obst und Gemüse sowie zum landschaftsgärtnerischen Angebot informieren möchte, kann dies am Samstag in der Lehr- und Versuchsanstalt Gartenbau in der Leipziger Straße tun. Sie veranstaltet gemeinsam mit der benachbarten Fachhochschule einen „Tag der offenen Tür“.
Die baulichen Investitionen der letzten Jahre und das Engagement der Mitarbeiter haben dazu beigetragen, dass neben den Leistungen für den Berufsstand in der Leipziger Straße ein Gelände entstanden ist, auf dem die ganze Vielfalt gärtnerischer Möglichkeiten präsentiert wird. Die Darstellung des deutschen Gartenbaus als moderne und zukunftsträchtige Branche ist auch eine erfolgsversprechende Strategie zur Nachwuchswerbung. „Für junge Menschen, die mit der Natur verbunden sind, kann der Gartenbau ein sehr interessantes Berufsfeld sein“, so der Staatssekretär.
Der Gärtner ist Garant für Qualität und Frische sowie Dienstleister für individuelle Kundenwünsche wie sie kein Baumarkt erfüllen kann. Dafür muss jeder Gärtner vor Ort seine individuellen Möglichkeiten prüfen, neue Geschäftsfelder erschließen und ggf. Kooperationspartner finden.
„Mit der Einführung des QS-Zeichens für Obst und Gemüse, das für „Qualität und Sicherheit“ steht, wird die Rückverfolgbarkeit von Produkten von der Ladentheke bis zum Feld abgesichert. Das ist ein Ansporn für unsere Obst- und Gartenbaubetriebe und zugleich ein weiteres Argument für heimische Produkte“, erklärte Prof. Dr. Juckenack. (thü)

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