17. igs-Hallenschau: "Die Bucht des grünen Mondes"

Zierpflanzen, die vor langer Zeit in Afrika, Nordamerika und vor allem in Ostasien entdeckt und nach Europa eingeführt wurden, stehen im Fokus der 17. Hallenschau auf der igs hamburg 2013.

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Zierpflanzen, die vor langer Zeit in Afrika, Nordamerika und vor allem in Ostasien entdeckt und nach Europa eingeführt wurden, stehen im Fokus der 17. Hallenschau auf der igs hamburg 2013. Afrikanisches Lampenputzergras und Zonal-Pelargonien, mexikanische Dahlien und Begonien, chinesische Seidenakazien und japanischen Bambus - Pflanzen aus aller Herren Länder präsentiert die Schau "Die Bucht des grünen Mondes" vom 17. August bis zum 1. September in der Großen Blumenhalle.

Ein besonderes Highlight der Schau ist ein japanischer Garten, der liebevoll und perfekt bis ins Detail japanische Gartenkultur darstellt. Zu sehen sind ein Brunnen mit Wasserspeier aus Bambus, ein fein geharkter Kiesgarten, Granitlaternen und ein hölzernes Teehaus vor großformatigen Fotografien. Pflanzliche Akzente schaffen Bambus und japanischer Ahorn. Die Szenerie befindet sich auf einem sehr schmalen Terrain und kommt mit überraschend wenigen Quadratmetern aus.

Ebenfalls auf engstem Raum werden gegenüber dem Japangärtchen außergewöhnliche Gehölze präsentiert. Eine Rarität aus Nordamerika ist der Knopfbusch, Cephalanthus occidentali, mit süß duftenden weißen Blütenkugeln. Eine chinesische Lagerströmie, Lagerstroemia Indica 'Mauve', trägt violettrosa Blütenrispen, eines der wenigen kleinen Bäumen, die erst im Spätsommer blühen. Eine Seidenakazie, Albizia julibrissin 'Summer Chocolate', fällt auf durch ihr filigranes dunkelrotes Laub auf.

Neben exotischen Laub- und Nadelgehölzen für den Garten zeigt die Schau ein großes Sortiment goldprämierter Elatior-Begonien und farbenprächtige Buntnesseln. Ball-, Schmuck- und Mignon-Dahlien zeigen spätsommerliche Blütenpracht. Eine aparte Farbkombination für Kübelpflanzungen in Grün, Silber und Weiß bieten Solanum jasminoides, Muehlenbeckia und Calocephalus brownii. Eine auffällige Bepflanzung durchzieht das große Mittelbeet in der gesamten Halle. Hier wachsen in kreisförmiger Anordnung die unterschiedlichsten Pflanzen in harmonischer Farb- und Formkomposition zusammen. Bronzefarbene Chrysanthemen erblühen inmitten von sukkulenter Sternwurzen, blauschimmernder Eukalyptus sprießt aus einem Ring rotblättriger Fetthennen. Dazwischen ragt Afrikanisches Lampenputzergras heraus, das mit weißen Japanschirmchen dekoriert ist.

Ein große Auswahl von Gehölzen, Stauden, Gräsern, einjährigen Sommerblumen und Ampelpflanzen zeigen die neun Fachbetriebe im 17. gärtnerischen Wettbewerb "Die Bucht des grünen Mondes". Nach eingehender Prüfung der Ausstellerbeiträge vergab die Jury dafür drei Große Goldmedaillen der Deutschen Bundesgartenschau-Gesellschaft. Insgesamt wurde die Pflanzenpräsentation mit 54 Medaillen ausgezeichnet. Zur Eröffnung der Hallenschau am Sonnabend organisierte Renate Behrmann, Ausstellungsvollmächtigte der DBG, eine Preisübergabe an zwei anwesende Gewinner. Heiner Baumgarten, Geschäftsführer der igs hamburg 2013, überreichte Licht- und Gartendesigner Marco und Magdalena Seidl von der Firma Japangärten Seidl die Große Goldmedaille der DBG "für die beispielhafte, interessante und authentische Gestaltung eines japanischen Gartens auf einer reduzierten Fläche".

Die zweite Große Goldmedaille erhielt die Hamburger Ausstellergemeinschaft (AST) Vierländer Frische, "für die detaillierte und konsequente Umsetzung des Ausstellungsthemas durch eine sehr gelungene Pflanzenauswahl". Auf dem größten Stand präsentieren die Gartenbaubetriebe aus den Vier- und Marschlanden ihr umfangreiches Pflanzensortiment, um den Besuchern der 17. Hallenschau "Die Bucht des grünen Mondes" die hohe Qualität regional erzeugter Zier- und Gemüsepflanzen vorzustellen. Das große Engagement für den gärtnerischen Wettbewerb auf der igs hamburg 2013 hat sich für die Hamburger ausgezahlt: Sie haben die höchste Auszeichnung der DBG gewonnen. (DBG)

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