Forschung: Auszeichnung für praktische Forschungslehre in der Landwirtschaft

Das Praxismodul "Studienpartner Ökobetrieb" an der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE) wird mit dem 25.000 Euro dotierten "Ars legendi-Preis" ausgezeichnet. Das innovative Lehrkonzept ermöglicht Studierenden den praktischen Austausch mit über 30 Kooperationspartner/-innen.

Auszeichnung für praktische Forschungslehre in der Landwirtschaft. Bild: GABOT.

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Wissenschaft meets Praxis auf dem Acker, in der Gärtnerei oder im Stall – so funktioniert der Ideen- und Erfahrungstransfer zwischen Praktiker*innen der ökologischen Land- und Lebensmittelwirtschaft mit Studierenden des Bachelorstudiengangs „Ökolandbau und Vermarktung“ an der HNEE. Seit 13 Jahren folgen mehr als 30 Kooperationspartner/-innen aus Brandenburg und Berlin dem Lehrkonzept, das mit der Gründung des Studiengangs auf dem Weg gebracht wurde und das jährlich im Rahmen des Pflichtmoduls „Projekt Studienpartner Ökobetrieb“ von Studierenden belegt wird. „Es handelt sich um einen vielfältigen Austausch zwischen Neugründer/-innen, Ackerbauern, Milchviehalter*innen, Direktvermarkter/-innen, die gemeinsam mit Studierenden und Dozent*innen real existierende betriebliche Fragen bearbeiten und deren Lösungen der Praxis und Lehre zugutekommen“, erklärt Dr. Henrike Rieken, Modulverantwortliche an der HNEE und Koordinatorin des Netzwerks „InnoForums Ökolandbau Brandenburg“, dessen zahlreiche Kontakte der Schlüssel für die erfolgreiche Umsetzung des Lehrformats sind. Für die gesamte Transferarbeit zwischen Hochschule und Praxis bedeute das ein Zugewinn an Beständigkeit und Qualität.

Das Modul wird nun mit dem Ars legendi-Preis des Stifterverbands für die Deutsche Wissenschaft e.V. ausgezeichnet. In der Jurybewertung heißt es dazu: Das Team aus dem Ökolandbau „an der HNEE hat beispielhaft ein Lehrkonzept für den Studiengang entwickelt, der sich stark an konkreten Anforderungen der Land- und Lebensmittelwirtschaft orientiert. Studierende haben hier die Möglichkeit, ganz praktische Lösungen für Fragen und Herausforderungen kooperierender Öko-Bauernhöfe zu entwerfen.“ Der Preis wird am 28. November 2017 an der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität in Frankfurt am Main übergeben. (HNEE)

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