Starkregenereignisse: Schäden mit Secufarm®3-Deckung werden reguliert

Wenn innerhalb von 24 Stunden bis zu 130 Liter Regen pro Quadratmeter gemessen werden, entspricht dies in den meisten Regionen Deutschlands mehr als 15% des gesamten Jahresdurchschnitts. Gemessen wurde dieser Wert am 1. Juni beispielsweise im niederrheinischen Kleve.

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Wenn innerhalb von 24 Stunden bis zu 130 Liter Regen pro Quadratmeter gemessen werden, entspricht dies in den meisten Regionen Deutschlands mehr als 15% des gesamten Jahresdurchschnitts. Gemessen wurde dieser Wert am 1. Juni beispielsweise im niederrheinischen Kleve.

Allein längs der niederländisch-deutschen Grenze zwischen Venlo und Bocholt wurden an diesem einen Tag über 1.000 ha mit Secufarm3 abgesicherte Schläge als durch Starkregen geschädigt gemeldet. Diese Flächen werden in den nächsten Tagen durch die Sachverständigen der Vereinigten Hagel besichtigt und reguliert. Secufarm3 deckt neben Hagel auch Sturm und Starkregen ab. Diese Deckung hat sich in den letzten Jahren als immer sinnvoller erwiesen, da vor allem die heftigen Regenmengen im Zuge des Klimawandels zugenommen haben. Viele Betriebe haben allerdings ihren Schutz noch nicht von Hagel auf weitere Gefahren erweitert. Diese Betriebe müssen die Verluste nun aus eigenen Mitteln auffangen.

Insgesamt wurden seit Fronleichnam deutschlandweit etwa 40.000 ha mit einer Gesamtversicherungssumme von 85 Mio. Euro der Vereinigten Hagel als geschädigt gemeldet. Blattverluste von bis zu 90% bei Zuckerrüben oder Brüche bei 80% der Ackerbohnen wurden von den Sachverständigen bereits festgestellt. Die endgültigen Schäden werden bei der Endregulierung vor der Ernte ermittelt. Aber bereits jetzt ist von einem Schaden in Höhe von mindestens 15 Mio. Euro durch die Tiefs Elvira und Friederike auszugehen, der von der Vereinigten Hagel reguliert wird. 

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