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ifo: Geschäftsklimaindex für Ostdeutschland sinkt
Das ifo Geschäftsklima für die gewerbliche Wirtschaft der ostdeutschen Bundesländer hat sich im März erneut eingetrübt. Die ostdeutschen Befragungsteilnehmer waren weniger zufrieden mit ihren aktuellen Geschäften als im Vormonat. Zugleich ließen sie ihre Geschäftserwartungen für das kommende halbe Jahr nahezu unverändert. Die ostdeutsche Wirtschaft bleibt zu Frühlingsbeginn skeptisch.
Im Verarbeitenden Gewerbe Ostdeutschlands hat sich das Geschäftsklima das vierte Mal in Folge verschlechtert. Die ostdeutschen Industriefirmen beurteilten ihre gegenwärtige Geschäftslage deutlich weniger gut als im Vormonat. Zudem schätzten sie ihre Geschäftsaussichten nochmals etwas pessimistischer ein. Damit befinden sich die Geschäftserwartungen seit November im Sinkflug. Insbesondere die Investitionsgüterproduzenten blicken sorgenvoll in die Zukunft.
Im ostdeutschen Großhandel tendierte das Geschäftsklima seitwärts. Die Geschäftslage wurde nahezu unverändert gut eingeschätzt, während die Geschäftsaussichten geringfügig nach unten korrigiert wurden. Im ostdeutschen Einzelhandel stieg der Geschäftsklimaindex nach seinem Rückgang im Vormonat wieder an. Die hiesigen Befragungsteilnehmer waren wieder zufriedener mit ihren laufenden Geschäften, und zuversichtlicher mit Blick auf die Zukunft.
Im ostdeutschen Bauhauptgewerbe konnte der Höhenflug des Geschäftsklimaindex vom Jahresbeginn nicht gehalten werden. Die nach wie vor hervorragenden Lagebeurteilungen wurden deutlich zurückgenommen. Auch für das kommende halbe Jahr erwarten die ostdeutschen Baufirmen tendenziell eine Normalisierung ihrer Geschäftssituation. (ifo)

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