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Schweiz: Knackige Salate ab sofort wieder im Regal
Die ersten Schweizer Salate sind wieder in den Regalen der Großverteiler oder auf dem Märit zu finden. Noch sind sie aus geschütztem Anbau wie Tunnels oder Gewächshäusern oder neu aus Hydrokultur. Die ersten Freilandsalate werden – falls das Wetter mitmacht – gegen Ende April erwartet. Der Schnee und die kalten Temperaturen sind momentan keine Gefahr für die frisch gesetzten Salate.
Seit letzter Woche sind wieder die ersten Salate aus Schweizer Produktion in den Läden zu finden. Noch sind sie aus geschütztem Anbau, das heißt entweder in Folientunnels oder im Gewächshaus in der Erde gewachsen, da es draußen noch zu kalt wäre. In allen Regionen werden momentan jedoch die ersten Salatsetzlinge auf die Felder gebracht – im Thurgau wurden die ersten Sätze überall gesetzt, auch im Seeland haben diese Woche die Gemüseproduzenten begonnen, Kopfsalat, Eichblatt, Eisberg oder Batavia zu setzen. In der Romandie ist man schon etwas früher dran.
Die Böden sind nach dem warmen Winter zwar nicht optimal aber dennoch gut bereit für die neue Gemüsesaison. Die Gefahr ist, dass wenn der Boden im Winter nicht richtig gefriert, mehr Schädlinge überleben. Die kalten Temperaturen der letzten Tage waren jedoch zu wenig kalt, um den bereits gesetzten Salatpflanzen etwas anzuhaben, sie sind mit Vlies abgedeckt. Ist es kalt, wachsen Salatpflanzen einfach weniger schnell. Die erste Freilandernte von Schweizer Salaten wird ab dem 20. April erwartet. Die Salatsaison ist somit im normalen Jahresdurchschnitt und nicht früher als in den Vorjahren.
Trends in der Schweizer Salatproduktion: Hydrosalat oder Salate das ganze Jahr
Die Schweizer Salatproduzenten bleiben nicht stehen. Wie man jüngst aus den Medien entnehmen konnte, sind einige innovative Gemüseproduzenten daran, den Markt dynamisch zu halten: Seit 3 Jahren schon produzieren Stoll Frères in Yverdon-les-Bains auch im Winter Batavia, Kopfsalat, Eichblatt rot und grün sowie Lollo und beliefern den Schweizer Markt damit mit inländisch gewachsenen Salaten. Im Winter hat es eigentlich zu wenig Licht in der Schweiz, dies macht die Produktion schwierig. Da im Winter die Gemüseproduktion allgemein in der Schweiz sehr klein ist aufgrund der kalten Temperaturen, ist die Produktion nur im geschützten Gewächshaus in der Erde möglich.
Neu ist auch der Hydrosalat, wie ihn die Gebrüder Meier aus Dällikon nächste Woche auf den Markt bringen – erhältlich in Coop Megastores. Der Triosalat, wie er heißt, ist ein Setzling, bestehend aus Lollo grün/Lollo rot und Eichblatt rot. Markus Meier sagt, er hatte durchzogene Erfahrungen aber nun komme es gut. Er selbst hat nun schon viele seiner neuen Triosalate gegessen und sagt, vom Geschmack her unterscheide er sich nicht vom Gewächshaussalat, der eh feiner sei als der Freilandsalat. Freilandsalate bieten die Gebrüder Meier ab Mitte April ebenfalls an. Da sie aber nachhaltig und zukunftsgerichtet denken, haben sie sich letztes Jahr entschieden, diese neue Anbaumethode auszuprobieren. Markus Meier ist überzeugt, dass die Anbaumethode Zukunft hat, da man viel weniger Wasser, Pflanzenschutzmittel benötigt. In Zukunft wird es also weitere neue Anbaumethoden geben, die einerseits dem wachsenden Markt aber auch den immer strengeren Richtlinien sowie der Umwelt Rechnung tragen. Zum Trend beim Salatkonsum kann man sagen, dass vor 10 oder 15 Jahren die Vielfalt viel kleiner war – wie auch bei den Tomaten. Kopfsalat und Eisberg sind weiterhin die beliebtesten Salatsorten. Batavia ist in der Romandie viel beliebter, während die Deutschschweizer Kopfsalat lieber essen. Eichblatt ist stark am Kommen. Heute haben wir eine breite Palette – der Konsument hat heute eine schöne Auswahl an Salaten aus der Schweiz. Dies freut die Schweizer Gemüseproduzenten, denn eine breite Vielfalt kurbelt immer auch den Markt an.

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