- Startseite
- Münster, Warendorf und Coesfeld: Freispr...
Münster, Warendorf und Coesfeld: Freisprechung für Gärtner-Nachwuchs
Die Gartenbaubranche in der Region kann sich über eine große Zahl neuer Fachkräfte freuen: Insgesamt nahmen an den vergangenen Abschlussprüfungen 76 Auszubildende aus den Kreisen Münster, Coesfeld und Warendorf erfolgreich teil. Sie erhielten auf einer zentralen Freisprechungsfeier in Münster ihre Urkunden. 7 Absolventen wurden dabei für heraus ragende Prüfungsleistungen ausgezeichnet.
Mit 57 Absolventen war dabei der Garten- und Landschaftsbau erneut am stärksten vertreten – vor den Fachrichtungen Zierpflanzenbau (10), Baumschule (5), Friedhofsgärtnerei (3) und Gemüsebau (1). Die meisten der neuen Fachkräfte stammen aus Ausbildungsbetrieben im Kreis Warendorf, gefolgt vom Kreis Münster und dem Kreis Coesfeld.
Als jahrgangsbeste Landschaftsgärtner im Berufsschulbezirk Münster wurden Johanna Dietewich (Stefan Tripp GmbH & Co. KG, Ahlen), Martin Nawaz (Ahrens GmbH, Münster) und Andreas Deupmann (Benning GmbH & Co, KG, Münster) ausgezeichnet. Für heraus ragende Prüfungsleistungen in den vier Fachrichtungen des Produktionsgartenbaus sind die Zierpflanzengärtnerin Ann-Katrin Billau (Gartenbau Jedanowski, Drensteinfurt), der Zierpflanzengärtner Jannick Tulatz (Volmary GmbH), die Gärtnerin für Gemüsebau Margarete Rehm (Reinhard Neiteler Bioland Gärtnerei, Nottuln) und die Zierpflanzengärtnerin Katharina Bernardy (Gärtnerei Strickmann, Sassenberg) geehrt worden.
Veranstaltet wurde die Zentrale Freisprechungsfeier in Münster vom Landesverband und den heimischen Kreisverbänden des Gartenbaus, dem Verband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau NRW (GaLaBau NRW) sowie der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen. Die Moderation hatte Münsters Kreisgärtnermeister Martin Dahlmann übernommen.
„Der Gartenbau ist stark durch seine Menschen“, betonte Helmut Rüskamp, Präsident des Landesverbandes Gartenbau Westfalen-Lippe, in seiner Festrede. Er empfahl daher den Absolventen, auch weiterhin neues Wissen zu erwerben und bestehende Kenntnisse besonders in der Pflanzenkunde zu vertiefen. Denn die Kunden erwarten von einem Gärtner hilfreiche Antworten auf ihre Fragen. Und im „knallharten Wettbewerb“ am Markt ist es nicht zuletzt die Kompetenz der Mitarbeiter, die zur Kundenbindung beiträgt.
Dem konnte Reinhard Schulze Tertilt vom Präsidium des Verbandes Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau NRW nur beipflichten: Aus seiner Sicht haben die Absolventen in einem facettenreichen Traumberuf einen ersten Schritt getan. Er hofft, dass viele von ihnen nach dem Sammeln von Erfahrungen auf den jetzigen Erfolg aufbauen und sich zum Meister oder Agrarbetriebswirt weiterbilden.
Und auch Bernd Heide, Leiter der Agrarabteilung am Wilhelm-Emmanuel-von-Ketteler-Berufskolleg in Münster, erinnerte daran, dass das „Ende der Lehrzeit, nicht aber das Ende der Lernzeit“ erreicht worden ist. Aber letztlich sei „nicht entscheidend, wieviel man weiß, sondern wieviel man kann.“ (pcw)

Kommentare (0)
Bisher sind keine Kommentare zu diesem Artikel erstellt worden.